Jetzt ist es amtlich: Airbus-321 über dem Sinai durch Bombenexplosion abgestürzt

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FSB-Chef Alexander Bortnikow hat bei einer Sitzung am Montag im Kreml ausgesprochen, was lange vermutet worden war: Der am 31. Oktober über Ägypten abgestürzte russische Urlaubsflieger wurde von einer Bombe in der Luft zerrissen. Der FSB setzt eine Belohnung von 50 Millionen Dollar aus, um die Täter zu fassen. Russlands Präsident Wladimir Putin verspricht die Intensivierung der Luftschläge gegen den IS in Syrien.

Putin: „Wir werden die Täter finden, wo immer sie auch sind“

Laut Bortnikow wurden an den persönlichen Dingen der Passagiere und an Wrackteilen der Maschine „Spuren von Sprengstoff ausländischer Produktion“ entdeckt. Es habe sich um eine selbstgebastelte Bombe gehandelt. Für Hinweise, die zur Überführung der Täter führen, setzt der FSB 50 Millionen US-Dollar aus, berichtet RIA Novosti am Dienstag.

Putins Reaktion auf die Erklärung des FSB-Direktors war eindeutig. Die Suche nach den Attentätern dürfe keiner Verjährungsfrist unterliegen, alle Terroristen müssten namentlich bekanntgemacht werden. „Wir werden überall nach ihnen suchen, egal wo sie sich verstecken. Wir werden sie an jedem beliebigen Ort des Planeten finden und bestrafen“, sagte Putin.

Angriffe in Syrien verstärken

Laut Putin rechnet Russland mit dem Beistand seiner internationalen Partner. Das Moskauer Außenministerium werde offiziell um diese Hilfe bitten. Der russische Präsident kündigte außerdem die Intensivierung der Luftangriffe auf die IS-Stellungen in Syrien an.

„Unsere Lufteinsätze in Syrien müssen nicht nur einfach fortgesetzt werden. Sie müssen derart verstärkt werden, dass die Verbrecher begreifen, dass Vergeltung unvermeidlich ist“, so Putin. Er werde das weitere Vorgehen in Syrien unter persönliche Kontrolle nehmen.

[sb/russland.RU]