IS: Ernst der Lage allmählich unverkennbar

Foto: a.anis, CC BY-ND 2.0 flickr.comFoto: a.anis, CC BY-ND 2.0 flickr.com
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Noch steht die Personalie Assad zwischen den Schutzmächten der Parteien im syrischen Bürgerkrieg. Weder bei der zweiten Außenminister-Konferenz am Wochenende in Wien noch beim gleichzeitigen G20-Gipfel in Ankara wurde in dem Punkt ein Durchbruch erzielt. Für den Westen ist das Ende der Assad-Dynastie die raison d’être des ganzen Konflikts. US-Außenminister John Kerry: „Wir wollen eine politische Transformation, und Assad kann nicht deren Bestandteil sein.“

Russland wird international als wichtigster Verbündeter des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad wahrgenommen. Dabei sieht Moskau seine Rolle als Verteidiger des syrischen Staats, nicht des syrischen Präsidenten. Mehr als einmal hat die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, betont, es gehe nicht um Assad, sondern darum, „den syrischen Staat als solchen zu erhalten“. Ihr Chef Lawrow weist zudem gern darauf hin, dass es die Bürger eines Landes sind, die über das Schicksal ihres Staatschefs entscheiden – und weder fremde Mächte noch eine internationale Friedenskonferenz.

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