In Kaliningrad Panik, in Russland Ruhe

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Während in Kaliningrad Kunden der Investbank versuchen, ihre Einlagen zu retten, ist es in allen anderen Städten Russland, wo die Investbank Filialen hat, ruhig.

Auch am Freitag früh setzte sich der Ansturm auf die Filialen der Investbank in Kaliningrad fort. Am Donnerstag arbeiteten die Filialen bereits verlängert und zahlten pro Kunde 50.000 Rubel (1.100 Euro) aus. In jeder Filiale blieben durch Kunden ausgefertigte Wartelisten für den nächsten Tag zurück. Eine Reihe von Kunden übernachtete vor den Filialen. In gegenseitig „aufmunternden“ Gesprächen vor den Filialen heizten die Kunden mit Gerüchten und Halbwahrheiten die Situation weiter an.

Am Donnerstag sprach der Kaliningrader Gouverneur mit der „Führung“ der russischen Nationalbank. Sein Auskunftspartner wurde namentlich nicht genannt. Dieser versicherte aber, dass es keinerlei Grund zur Beunruhigung gebe. Die Zentralbank plant nicht, der „Investbank“ die Lizenz zu entziehen.

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