Hassliebe Russland-Finnland: Streit um Mannerheim-Denkmal

Foto: Eugen von Arb/SPZ ©Foto: Eugen von Arb/SPZ ©
image_pdfimage_print

Während der Ukraine-Krise haben sich Russlands Beziehungen zu vielen Nachbarstaaten schlagartig verschlechtert. Eine große Ausnahme ist das kleine Finnland, dem es dank entschlossenem Widerstand einerseits und geschicktem Taktieren andererseits gelungen ist, ein weitgehend normales Verhältnis zu seinem großen Nachbarn zu bewahren.

Zu verdanken sind die gutnachbarlichen Beziehungen vor allem einer Figur – dem Staatspräsidenten und General Carl Gustaf Emil Mannerheim (1867-1951). Ihm gelang es mit viel Weitsicht, Verhandlungsgeschick und einer bisweilen harten Hand, die Unabhängigkeit seines Landes durch zwei Kriege zu retten, ohne zwischen den ideologischen Blöcken aufgerieben zu werden.

Dies war nur nur möglich, weil er die Russen kannte, denn vor der Oktoberrevolution und Finnlands Unabhängigkeit von Russland durchlief Mannerheim in St. Petersburg eine militärische Ausbildung und kämpfte während des ersten Weltkriegs auf der Seite Russlands.

weiter beim St. Petersburger Herold >>>