Gründer des „Alten Hauses“ wollen weiteres Museum eröffnen

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Schon vor einiger Zeit ging durch die Kulturseiten Kaliningrader Internetportale die Information, dass ein Kaliningrader Ehepaar eine Wohnung im altdeutschen Stil als Museum hergerichtet hat. Nun gibt es weitere Pläne.

Die Gründer des Museums „Altes Haus“ haben sich entschlossen, neben einer altdeutschen Wohnung, die bereits seit April 2014 eingerichtet ist und als Museum fungiert, jetzt auch eine Wohnung aus sowjetischen Zeiten aufzubauen.

Die Initiatoren der „Museums-Wohnung“, das Ehepaar Natalja und Alexander Byschenko wollen neben der altdeutschen Wohnung jetzt eine Wohnung im Geiste der sowjetischen 60er Jahre einrichten. Als Standort für dieses einzigartige Museum in Kaliningrad wurde ein altdeutsches Haus in der ul. Pugatschjowa 12 ausgewählt. Dies ist an sich kein Widerspruch, denn im alten Königsberg wurden nach 1945 natürlich auch viele alte deutsche Wohnungen weiter durch die Neubewohner genutzt und nach sowjetischen Vorstellungen eingerichtet.

Das Ehepaar plant die Eröffnung im April 2015.

Das Ziel dieses neuen Museums ist es, unter welchen Bedingungen man damals, in der Periode des entwickelten Sozialismus gelebt hat. Das Ehepaar möchte bei den Besuchern des Museums nostalgische Erinnerungen wecken. Das Museum, so die Betreiber, soll leben. Es wird keine Aufsichtspersonen geben und die Besucher können alles anfassen und genau begutachten, wenn sie sich auf diese Zeitreise begeben.

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