Gorbatschow fordert Verbot des Krieges

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[Von Thomas Pany] – Der frühere Staatspräsident der Sowjetunion wendet sich gegen den „Kult der militärischen Gewalt“.

Dreißig Jahre nach dem Abrüstungsgipfel in Reykjavik mit dem damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan zeichnet der frühere Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU), Michail Gorbatschow, ein düsteres Bild zur Gefahr eines Einsatzes von Atomwaffen.

Der mittlerweile 85-jährige Politikpensionär mahnt in seiner Situationseinschätzung, dass der „Kult der militärischen Gewalt“ derzeit die Oberhand habe. Er fordert dazu auf, den Dialog, der in den letzten beiden Jahren aufgegeben wurde, wieder aufzunehmen. Es sei höchste Zeit, ihn wieder aufzunehmen und den Blick auf die ganze Agenda zur richten, ohne ihn auf regionale Themen zu begrenzen.

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