Gibt es eine Logik in den Handlungen der USA?

Was macht der CIA-Chef in Kiew? Warum dirigieren seine CIA-Leute den ukrainischen Geheimdienst? Warum droht die USA Russland mit Sanktionen, wenn sich die Gruppen in der Ukraine nicht an das Genfer Abkommen halten?

Warum bringen die USA Truppen nach Polen und in die baltischen Staaten? Warum werden die ethnischen Russen in der Ostukraine, die eine ukrainische Föderation verlangen, unentwegt als prorussische Separatisten bezeichnet? Warum verlangt man die Entwaffnung der ostukrainischen Gruppen und lässt den rechtsradikalen Gruppen die Waffen, obwohl im Genfer Abkommen von einer allseitigen Entwaffnung die Rede ist? Warum sind die Maidanaufständler gut und die Aufständigen im Osten schlecht? Fragen über Fragen; die Liste ließe sich fortsetzen. Die Antworten, die gegeben werden, sind derartig fadenscheinig und oft auch gelogen, dass es häufig auch dem Unbedarftesten auffällt, das hier etwas nicht stimmt.

Man versucht erfolglos die Logik hinter allem zu finden. Wenn alle eine gute und friedliche Lösung finden wollen, so sind diese Handlungen paradox. Sönke Paulsen hat sich in »Der Freitag« auch diese Fragen gestellt und kam zu dem Ergebnis »Washington will Krieg in der Ukraine«.