Geldanlagen in Kaliningrad – Möglichkeiten und Risiken

Das russische Bankensystem hat sowohl national wie auch international ein Imageproblem. Generell herrscht kein Vertrauen zwischen den Banken und zwischen Kunden und Banken.

Davon zeugen die regelmäßig veröffentlichten Informationen über den Kapitalabfluss aus Russland. Dies ist historisch begründet. Seit 1990 ist Russland mehrmals durch eine Finanzkrise erschüttert wurden. Im Ergebnis dieser Finanzkrisen haben Anleger und Privatsparer einen Großteil ihrer Gelder verloren. Das erzeugt Misstrauen und treibt einen Teil der Anleger ins Ausland. Der Weg ins Ausland ist zwar einerseits mit mehr Sicherheit verbunden, andererseits bieten aber westliche Banken weniger Zinsen/Erträge für das angelegte Geld. Diese Sicherheit muss eben durch die Anleger „bezahlt“ werden. Andererseits haben Anleger in Russland die Möglichkeit wesentlich bessere Zinserträge zu erzielen wenn das vorhandene Bankensystem und die Sicherungssysteme bekannt und genutzt werden.

Meine persönlichen Erfahrungen der letzten 5 Jahre: das russische Bankensystem ist besser als sein Ruf. Diese Erkenntnis nutze ich für mich persönlich.

Ähnlich wie in Deutschland gibt es auch in Russland ein Einlagensicherungssystem. Die Teilnahme am Einlagensicherungssystem ist gesetzlich geregelt und wird durch die russische Zentralbank kontrolliert und reguliert. Das Einlagensicherungssystem versichert Einlagen von Privatkunden bis zu einer Höhe von 700.000 Rubel pro Kunde und pro Bank. Seit 01.01.2014 werden auch Firmengelder der Rechtsform „Einzelunternehmer“ im Versicherungsfall mit berücksichtigt. Dabei spielt es keine Rolle wie viele Konten der Privatkunde oder der Einzelunternehmer bei der betroffenen Bank hat. Geschäftskonten anderer Firmen-Rechtsformen (GmbH, AG) finden im Bankeinlagen-Sicherungssystem keine Berücksichtigung.

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