Gasprom: Nach 2018 kein Gas-Transit mehr durch die Ukraine

Die europäische Gas-Infrastruktur der kommenden Jahre nimmt Gestalt an. Nach Informationen der russischen Zeitung Wedomosti werden künftige Pipelines von russischer Seite nur noch bis an die EU-Grenze geführt. Außerdem soll das derzeit im Transit durch die Ukraine gepumpte Gas bis 2018 komplett über die Türkei umgeleitet werden.

Damit wird russisches Gas nur noch auf drei Wegen nach Westeuropa gelangen: durch die Nord-Stream-Pipeline unter der Ostsee zur deutschen Küste (Nord Stream), durch Weißrussland nach Polen (Jamal-Pipeline) und durch die Türkei bis an die griechisch-türkische Grenze.

Nach einem Gespräch mit dem neuen EU-Kommissar für die Energieunion, dem Slowaken Maros Sefcovic, sagte Gasprom-Chef Alexej Miller gestern, die Gasprom-Strategie für künftige Lieferungen nach Westeuropa sei auf die EU-Pläne zur Schaffung einer Energieunion und zum zentralen Einkauf russischen Gases abgestimmt.

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