Fußball-WM 2014: Russland mit Belgien, Südkorea und Algerien in einer Gruppe

Fußball-WM 2014: Russland mit Belgien, Südkorea und Algerien in einer Gruppe.Fußball-WM 2014: Russland mit Belgien, Südkorea und Algerien in einer Gruppe.

Moskau. Russlands Cheftrainer der Fußball-Nationalmannschaft Fabio Capello warnt davor, die russischen Gegner während der Gruppenphase bei der WM-Endrunde in Brasilien zu unterschätzen. Fabio Capello sagte: „Ich bin nicht einverstanden, dass Russland Leichtgewichtler zugelost bekommen hat.“ Russland spielt in der Gruppe H und muss mit Belgien, Südkorea und Algerien um das Erreichen des Achtelfinals konkurrieren.

Russlands Chef-Trainer Fabio Capello hat große Achtung vor der Stärke der Gruppe H bei der Fußball-Weltmeisterschafts-Endrunde 2014. „Wir müssen zugeben, dass einige Gruppen viel stärker sind als unsere. Jedoch bin ich nicht einverstanden, dass wir nur einfache Gegner zugelost bekommen haben. Diese Weltmeisterschaft verkörpert das höchste Niveau des Fußballs, so dass bei einer WM kein Gegner einfach ist“, sagte Capello gegenüber dem TV-Sender „Rossija 2″.

„Belgien ist ein sehr starkes Team, vielleicht sogar eine der stärksten Mannschaften im Moment in Europa. Wir haben vor kurzem mit Südkorea in Dubai gespielt, und sie waren nicht schwach – im Gegenteil. Was Algerien anbetrifft, muss ich erst noch Details der Mannschaft studieren“, ergänzte der Cheftrainer.

„Wenn wir über andere Gruppen sprechen, ist natürlich eine sehr starke Gruppe, die mit Spanien und Holland. Vergessen Sie nicht, dass Chile auch ein gutes Team ist. Ich glaube jedoch, dass die komplizierteste Gruppe die mit Italien, England und Uruguay ist. Auch die Gruppe mit Deutschland, Portugal, Ghana und den USA hat es in sich“, sagte Capello in dem Interview mit „Rossija 2″.

Es ist auch nicht zu unterschätzen, dass mit Nicolas Lombaerts und Axel Witsel zwei aktuelle belgische Nationalspieler bei Zenit St. Petersburg spielen. Beide kennen ihre Kollegen aus der Premier Liga, die in der Sbornaja spielen, sehr gut und auch gerade bei Zenit stehen etliche russische Nationalspieler unter Vertrag. Da können beide interessante Details an den belgischen Fußball-Verband weiterleiten.