Für was der Name „Putin“ alles herhalten muss

Das „Putin“ in (fast) aller Munde ist, ist allgemein bekannt. Dies betrifft ihn als Präsident der Russischen Föderation, als Namensgeber für Wodka „Putinka, im Westen ist er Namensgeber für die Olympischen Spiele (Putin-Spiele). Jetzt gibt es ein weiteres „Produkt“, welches seinen Namen tragen soll.

In der langjährigen Geschichte der Sowjetunion gab es einen Führer mit Namen Stalin. Dieser trieb nicht nur die Faschisten aus dem Land, sondern trieb auch danach den Wohnungsbau voran. Die unter ihm errichteten Wohnungen für die Sowjetbürger hießen „Stalinka“. Sie waren gekennzeichnet durch einen sogenannten „Zuckerbäckerbaustil“, einer normalen Größe und auch einer normalen Bauqualität.

Stalin wurde im Jahre 1953 abgelöst von Chrustschow. Dieser wiederum wurde bekannt als Erfinder der Rinderoffenställe, des Maisanbaus als Lösung aller Ernährungsprobleme, der Werbung für Schuhe in der UNO und als Erfinder eines neuen Wohnbautyps, genannt „Chrustschowka“ (in den ostelbischen Gebieten Deutschlands auch bekannt als WBS-70, nur viel kleiner). Diese Wohnungen waren gekennzeichnet durch ihre Winzigkeit, verbunden mit einer hohen Aufnahmekapazität für Lebewesen, einer schlechten Bauqualität und ständigen Problemen – kurz, ein ideales Instrument, damit bei den Sowjetbürgern kein Übermaß an Freizeit oder Langeweile aufkam. Außerdem entwickelten diese Wohnungen die qualitativ-handwerklichen Fähigkeiten der Sowjetbürger, auch ohne fachliche Berufsausbildung.

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