Friedensgebet in Kiew mit zehntausendenTeilnehmern

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[Von Ulrich Heyden] – Nach unterschiedlichen Angaben beteiligten sich 10.000 bis 80.000 Menschen am Friedensgebet in Kiew. Wegen einer Bombenwarnung musste die Gläubigen das letzte Stück der Prozession mit dem Bus fahren.

Mehrere zehntausend orthodoxe Gläubige der Ukrainischen orthodoxen Kirche Moskauer Patriarchat (UPZ MP), hatten sich gestern in Kiew zum Friedensgebet auf dem in der Kiewer Innenstadt gelegenen Wladimir-Hügel versammelt (Fotos). Die Nationale Polizei sprach von 10.000, die UPZ MP von 80.000 Gläubigen, die an der Veranstaltung im Zentrum von Kiew teilnahmen.

Die Gläubigen feierten die Taufe des Kiewer Rus im Jahre 988 nach Christi Geburt. Gleichzeitig war die Veranstaltung ein Aufruf für den Frieden in der Ukraine und einem Ende des Krieges in der Ost-Ukraine. Wer zum Wladmir-Hügel wollte, musste durch eine Schleuse mit Metall-Detektoren. Der Zutritt zum Hügel war nur ukrainischen Staatsbürgern gestattet. Die Internat-Portal korrespondent.net meldete drei Verhaftungen von Personen, die angeblich nicht durch die Sicherheitsschleuse gehen wollten.

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