Frau Merkel, besetzen Sie Königsberg!

Keine Sorge, liebe Leser, unser Informationsportal hat nicht seine Orientierung verloren und ich habe auch nichts „geraucht“, während ich den Artikel schrieb.

Aber es gibt in der Stadt Rostock, nebenbei bemerkt eine Partnerstadt von Kaliningrad, einen Opa Kurt. Dieser Opa Kurt veröffentlicht regelmäßig im Rostocker Journal seine Meinung. „Er“ hat da seine Kolumne und man lässt ihn da rumdrösen.

Und am 14. März 2014 hatte Opa Kurt seine Forderung „Frau Merkel, besetzen Sie Königsberg!“ veröffentlicht.

Richtig, der Artikel ist schon etwas älter, aber doch nicht unaktuell, denn in der letzten Zeit hatte unsere Informationsagentur eine ganze Reihe von Treffen mit Menschen, die gerne „Meine Meinung …“ wissen wollten – und mir dann so ganz nebenbei auch „ihre Meinung“ mitteilten. Und wenn man so kompakt mit einem Thema konfrontiert wird, dazu noch in einer politisch sehr aktiven Zeit, wird man nachdenklich.

Opa Kurt schreibt (mit einer Fußnote: „p.s. Satire muss man können! Vor allem ab!“) folgendes (mit Bezug auf die Krim):

„Ich denke, dass Putin am ehesten versteht, was er da macht, wenn man es ihm gleich tut. Wäre ich deutscher Kanzler, also wäre ich Frau Merkel,  ich würde die Enklave Königsberg besetzen lassen.

Das Völkerrecht wäre klar auf meiner Seite! Laut Völkerrecht ist es verboten erobertes Land zu behalten! Die Russen in Königsberg würde ich mit Werbematerial zuballern, den deutschen Sozialstaat lobpreisen, Russisch als Amtssprache erlauben, deutsche Pässe ausstellen und den deutschen Zweiflern würde ich sagen: “Das ist ur-deutsche Erde!”

Natürlich ist das Satire (bitterböse) und man könnte Opa Kurt mit einem nachdenklichen Stirnrunzeln abtun, wenn es solche oder ähnliche Diskussionen nicht wirklich geben würde. Und „eine Sache“ fängt immer mit einzelnen Gesprächen an und, wenn es politisch gewollt ist, entwickelt sich „die Sache“ nach dem Schneeballsystem.

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