Fazit 2015: gemischt, mäßig, unbefriedigend

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Zeit der Jahresrückblicke: Die meisten Beobachter sind sich einig, dass Russland international 2015 Punkte gemacht hat. Das militärische Eingreifen Moskaus im Syrienkonflikt seit Ende September mag den transatlantischen Journalisten und Politikern nicht schmecken, doch im Ranking der Mächtigen dieser Welt ist Russland zweifelsohne nach oben gerutscht. Der Status einer eurasischen Großmacht, jedenfalls in diplomatisch-militärischer Hinsicht, kann dem Land vernünftigerweise nicht abgesprochen werden.

Ein – aus russischer Sicht – willkommener Nebeneffekt des Syrien-Engagements ist, dass die Ukrainekrise in den Hintergrund getreten ist. Dabei ist aus dem eigentlichen Krisengebiet, dem Donbass, abgesehen von einer mehr oder minder funktionierenden Waffenruhe wenig Positives zu vermelden. Der allergrößte Teil der zum Jahresende 2015 fälligen Punkte des Minsker Abkommens aus dem Februar wurde nicht umgesetzt.

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