Fakt- oder Fake-Check: Wird russland.RU vom Kreml bezahlt?

Immer wieder wird russland.RU unterstellt, dass wir entweder vom Kreml bezahlt werden oder ein Kreml-Propagandainstrument sind.

Beides stimmt nicht. Es ist schwierig zu beweisen, dass man kein Geld bekommt. Darum wollen wir hier noch einmal erklären, wer russland.RU macht und wie es bezahlt wird.

russland.RU wird von mehreren Mitarbeitern und freien Mitarbeitern in mühsamer Arbeit jeden Tag neu erstellt. Alle vereint das Ziel hinter die Kulissen zu blicken und zu versuchen Russland zu erklären.

„russland.RU – Russland verstehen“ ist deswegen unser Motto. Verstehen heißt nicht, alles zu akzeptieren, aber verstehen heißt zu begreifen.

Das ist auch einer der Gründe, warum wir Erklärungen und Reden, soweit es uns möglich ist, in deutscher Sprache komplett veröffentlichen, damit sich der Leser eine eigene Meinung bilden kann.

Unsere Aufgabe sehen wir darin ein Gegengewicht zu den großen Verlagen in Deutschland auf der einen Seite und den kremltreuen Medien auf der anderen Seite zu schaffen.

Wir kommen fast alle aus der politischen Aufbauarbeit der 60er und 70er Jahre in der BRD und haben uns intensiv mit Russland beschäftigt, erforscht und/oder leben in Russland.

Wir alle haben Einkünfte außerhalb von russland.RU.

Die laufenden Einkünfte von russland.RU generieren sich ausschließlich über Werbeeinnahmen und ab und an bekommen wir sogar Spenden von unseren dankbaren Lesern (Nein nicht aus dem Kreml), die es schätzen, Hintergrundinformationen statt Propaganda, egal ob von deutscher oder russischer Seite, zu bekommen und unsere Unabhängigkeit damit wertschätzen.

Fakt –Wahrheit

liniec00607-300x3Ein Fakt gegen Kremlhörigkeit

Als einzige deutschsprachige Zeitung hat russland.RU als Hintergrundinformation die Erklärung von Schamil Bassajew in deutscher Übersetzung veröffentlicht. Zwei Wochen nach dem blutigen Ende des Geiseldramas von Beslan hatte sich der tschetschenische Terrorist Bassajew zu der Tat bekannt.

Die Brisanz dieser Veröffentlichung war uns klar, auch, dass es sicher Probleme mit der russischen Staatsgewalt geben könnte. Aber alle Medien berichteten nur über dieses Schreiben, keiner veröffentlichte den Inhalt, so sahen wir es als unsere Pflicht, wenn wir dieses Schreiben kommentieren, es auch zu veröffentlichen.

Die mutmassliche Erklärung von Schamil Bassajew>>>

liniec00607-300x3Ein Fakt gegen deutsche Verlagshörigkeit

Als einzige deutschsprachige Zeitung veröffentlichte russland.RU den Skandal um das Interview der ARD mit Wladimir Putin. Zu einem Zeitpunkt, als die ARD den Zusammenschnitt noch verheimlichte, hatte russland.RU bereits das komplette Interview in deutscher Sprache veröffentlicht und das Verhalten der ARD kommentiert.

ARD kürzt Putin-Interview – Zensur durch Weglassen>>>

Kein anderes deutsches größeres Medium fand das erwähnenswert, obwohl gerade erst noch kurz davor die Zeitungen voll waren von einem Patzer eines Grafikers bei der Tagesschau. Aber der war ja auch unpolitisch.

Rot, Schwarz, Gold: ARD zeigt falsche Deutschland-Flagge>>>

Die peinlichsten TV-Patzer Ich glaub‘, ich seh‘ nicht richtig>>>

Nachdem ein Sturm der Entrüstung im Tagesthemen-Blog entfacht war, hat russland.RU noch ein Video nachgeschoben.


Zensur durch Weglassen – MyVideo

liniec00607-300x3Weitere Veröffentlichung

 Der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine schlug 2009 hohe Wellen. Die USA greifen nach ukrainischer Gaspipeline, berichtete die russische Zeitung „Iswestija“. Grundlage dieser These ist die „Charta über strategische Partnerschaft“, die im Dezember 2008 von den Außenamtschefs der Ukraine und der USA, Wladimir Ogrysko und Condoleezza Rice, unterzeichnet wurde. russland.RU lag die Charta vor und hat als einziges Pressemedium diese wegen der damaligen Brisanz aus dem ukrainischen ins deutsche übersetzt und veröffentlicht. Westlichen Medien war dieses Dokument nicht genehm, russische Medien wollten es ebenfalls verschweigen.

Die Frage war, was aber haben die USA an den Pipelines der Ukraine zu suchen?

Stecken die USA hinter dem Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine?>>>

liniec00607-300x3Und auch Wikileaks unzensiert bei russland.RU

Als die Wikileaks-Dokumente veröffentlicht wurden hat russland.RU angefangen die russlandrelevanten Dokumente zu Übersetzen und zu veröffentlichen. Sicher nicht zur Freude des Kreml

Wikileakssammlung bei russland.RU>>>

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russland.RU hat seit 2004 eine Massenmedienlizenz, ausgestellt vom Ministerium für Presse-, Fernseh- und Radioangelegenheiten in Russland unter – Эл Nr.77-8682 -.

Alle Massenmedien in Russland haben eine Lizenz, unabhängig ob sie „kremltreu“ oder „kremlkritisch“ sind. Unsere Presseausweise haben diese Lizenz auf der Rückseite.

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Fake-Unwahr-Manipulation

liniec00607-300x3Boris Reitschuster über russland.RU

Kritik am Kreml und seiner Politik sieht die kremlfreundliche Internet-Seite „russland.ru“ als antirussische Kampagne, die gezielt gesteuert wird – allen voran von einem großen deutschen Verlagshaus. Zur Berichterstattung über den Tod des Ex-Agenten Litwinenko in London heißt es auf der Seite: „Das Ganze ist so schlecht inszeniert, daß es jedem auffallen muß, so dumm kann eigentlich keiner sein. Es sei denn, er wird dafür bezahlt.“

Warum Boris Reitschuster schrieb: Aus rechtlichen Gründen kann sie nur als Link wiedergegeben werden: Können wir nicht beantworten, denn es gab niemals eine Anfrage von ihm an uns, selbstverständlich hätten wir ihm den Abdruck genehmigt.

Gefärbte Nachrichten>>>

liniec00607-300x3Der Nachrichtensender n-tv hat uns dann auch der Kremlpropaganda überführt

Bei den drei Medien handelt es sich nicht um irgendwelche deutsch- und englischsprachigen Medien mit Fokus auf Russland. “Stimme Russlands” ist eine staatliche russische Rundfunkanstalt. “Russland.ru” ist registriert beim russischen Ministerium für Presse-, Fernseh- und Radioangelegenheiten. Und “Russia Today” ist ein staatlich finanzierter Sender mit Sitz in Moskau, dessen vornehmliche Aufgabe es ist, dem Ausland die putinsche Weltsicht zu vermitteln.

n-tv entlarvt russland.RU der Kremlpropaganda>>>

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Sollten unsere Leser mehr Informationen haben. Nachprüfbare Fakten oder eindeutige Fakes, dann schreiben Sie bitte an:

fakt_oder_fake@russland.ru

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