Fake News und die Macht der Medien aus russischer Sicht

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[von Floria Rötzer] Die Trump-Regierung, zumindest der Präsident selbst, trägt einen Kampf mit den liberalen US-Medien aus, die ihn gleichzeitig trotz oder wegen negativer Berichterstattung zu Prominenz und zum Wahlsieg verholfen haben. Die Medien bezeichnet er generell als Fake News. Die Angst vor diesen, womöglich noch von Russland aus gesteuert, geht auch in manchen europäischen Ländern und in der Nato um, gelten doch die gegnerischen Medien als Teil der hybriden Kriegsführung.

Öffentlich-Rechtliche Sender üben sich in Deutschland bereits als Wahrheitsverkünder durch selektive Aufklärung von Fake News. Der deutsche Justizminister hat zumindest gegen Soziale Medien ein Gesetz zur Beseitigung von „Fake News und Hate Speech“ erfolgreich durchs Parlament gebracht.

Die Angst vor den Medien geht offenbar auch in Russland um, wo es nicht nur eine gelenkte lupenreine Demokratie gibt, sondern auch weitgehend gelenkte Medien, vor denen wiederum der Nato-Westen Sorge hat, weil er sie auch als Fake-News-Medien betrachtet. Eigentlich also sollten weder Russland noch China vor den nationalen Medien Angst haben. Ein wenig schwieriger ist die Kontrolle des Internet – und da gibt es natürlich auch noch die Auslandssender.

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