Expertenrat: sparen, sparen, sparen

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Die dem russischen Finanzministerium nahestehende Denkfabrik EEG (Ekonomitscheskaja Expertnaja Gruppa) fordert von der Regierung Maßnahmen, die durchaus an die Troika-Bedingungen Griechenland gegenüber erinnern. Wie die Moskauer Zeitung Vedomosti mitteilt, stören sich die Experten an den aus ihrer Sicht realitätsfernen Einnahmeprognosen, deren falsche Signale an die Ausgabenseite in der Konsequenz für das wachsende Haushaltsdefizit verantwortlich sind.

Demnach wächst die russische Wirtschaft in den Jahren 2013-2017 um den Faktor zehn langsamer als im Zeitraum 2003-2007 (0,7 statt 7,5 Prozent im Jahresschnitt). Noch Anfang 2014 jedoch, trotz des seit 2012 spürbaren Rückgangs der Investitionen, hätten die Regierungsprognosen für das durchschnittliche Wachstum der kommenden Jahre bei 3,2 Prozent gelegen.

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