Eröffnung der virtuellen Filiale des Russischen Museums

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Am 16. November um 15.00 Uhr wird am russischen Stand im Rahmen der internationalen Messe für Sprachen und Kulturen „Expolingua“ die Präsentation des Informations- und Bildungszentrums „Russisches Museum – Virtuelle Filiale“ stattfinden.

Das seit 2003 vom Staatlichen Russischen Museum Sankt Petersburg realisierte internationale Projekt verwirklicht die Idee der Zugänglichkeit der größten Sammlung der nationalen Kunst. Im Rahmen des internationalen Bildungsprojektes „Russisches Museum – Virtuelle Filiale“ wurden 132 Zentren in Russland und im Ausland eröffnet. Unter den Teilnehmern sind Kulturzentren, Zentren für Informationstechnologien, Bibliotheken, Universitäten, Institutionen für Zusatzausbildung in Russland und außerhalb seiner Grenzen.

Das Russische Museum verfügt über die größte Sammlung der Werke der nationalen darstellenden Kunst, die im Laufe von 1000 Jahren geschaffen wurden. Die mit Hilfe der elektronischen Technologien angesammelten Reichtümer des Museums, Sammlungen der russischen darstellenden Kunst, Wertgegenstände der russischen Kultur, die historische und künstlerische Vergangenheit Russlands werden zugänglich für jeden Besucher der Informations- und Bildungszentren „Russisches Museum – Virtuelle Filiale“ sein. Ein inhaltlicher Bestandteil des Zentrums „Russisches Museum – Virtuelle Filiale“ ist die Mediathek als einheitliche Basis der multimedialen Programme und Filme des Russischen Museums, die auf Grundlage seiner Kunstsammlungen geschaffen wurden und die historische Periode vom 10. bis 21. Jahrhundert umfassen. Computertechnologien wie die dreidimensionale Modellierung, die Panoramafotoaufnahme ermöglichen es, die Sammlungen des Russischen Museums kennenzulernen, virtuelle Rundgänge durch die Museumssäle zu unternehmen, verloren gegangene Schlossinneneinrichtungen zu rekonstruieren und sogar sich auf eine virtuelle Reise in den Raum eines Bildes zu begeben, die sich in eine spannende Exkursion verwandelt.

Für die Besucher wird das Informations- und Bildungszentrum ab 20. November in der Bibliothek des RHWK eröffnet.

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie hier.

16.11.2013, 15:00 Uhr

Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur
Friedrichstraße 176-179
10117  Berlin
(030) 20302251

Foto: M. Barth

Über den Autor

Michael Barth
1961 in Nürnberg geboren und von da aus ab 1979 die große weite Welt erkundet. Die Wege führten anfangs nach Klein- und Mittelasien und waren stets das Ziel. Immer mit im Gepäck, der sehnsüchtige Blick auf die schier unerreichbare UdSSR. Dann fiel der eiserne Vorhang, die Pfade führten nach Nordosten. Durch einen glücklichen Umstand tat sich letztendlich Russland auf. Der berufliche Werdegang verlief zunächst sehr unjournalistisch. Ständig auf der Suche nach neuen Aufgaben und Herausforderungen war nach der Ausbildung zum Kirchenmaler vom Krematoriumsarbeiter bis zum R’n’R Caterer so ziemlich alles dabei, was Abenteuer und Ungewöhnlichkeit versprach. In Russland kam 2008 der Journalismus hinzu. Weltenbummeln und schreiben – perfekt. Zuerst bei einer kleinen Gazette und ab 2012 ernsthaft im Feuilleton bei russland.RU. Seit 2014 dort Chefredakteur.