Energieversorgung der Krim durch Sabotageakt blockiert

Krim-Attentat
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Ab Sonntagmorgen 0.20 Uhr war die gesamte Krim ohne elektrische Energie. Wie sich später herausstellte hatten Aktivisten mehrere Starkstrommasten im an die Krim angrenzenden Chersoner Gebiet, die die Krim mit Strom versorgen, gesprengt.

Ein Video auf Youtube zeigt angeblich von ukrainischen „Aktivisten“ des Rechten Sektors und Krimtataren gesprengte Strommasten und wie diese durch eine Blockade die Reparatur verhindern. Anschließend lieferten sie sich Scharmützel mit dem ukrainischen Militär.

Umgehend wurde der Ausnahmezustand aus gerufen und alle Notstromaggregate in Betrieb genommen. Insbesondere in den großen Städten wurden Energiesparmaßnahmen angeordnet – der Betrieb der elektrischen O-Busse (Trolleybusse) ist z.B. eingestellt. Da die Notversorgung kein 100prozentiger Ersatz ist, verordnete das Katastrophenschutzministerium Zeitpläne für das Abschalten von Licht und Wasser.

Das Energiesystem der Krim arbeitet jetzt im isolierten Regime d.h. unabhängig von der Ukraine, es sind alle Reservestromquellen angeschlossen Sie liefern ungefähr 600 Megawatt, was die Hälfte des Bedarfs ist. Alle sozial bedeutsamen Objekte sind an die mobilen Generatoren angeschlossen. Das russische Ministerium für Energie „Минэнерго“ teilte mit, dass bis Sonntag 7.00 Uhr 1,9 Millionen Bewohner der Krim ohne Strom waren.

Die Krim hängt zu 70 % von den Elektroenergie-Lieferungen der Ukraine ab. Der Bedarf an Elektrizität wird mit 1100-1200 МВт bewertet. Die eigenen Kraftwerke geben zusätzlich 110 МВт. Bis zu 450 МВт liefern Extraquellen – die mobilen Gasturbinenanlagen und die Dieselgeneratoren.
wird fortgesetzt.
(hmw/russland.ru)