Ekosem-Agrar will in Russland weiter zulegen

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Für die weitere Umsetzung der Wachstumsstrategie hat Ekosem-Agrar, deutsche Holdinggesellschaft der auf Milchproduktion in Russland ausgerichteten Unternehmensgruppe Ekoniva, das solide finanzielle Fundament im Herbst 2013 weiter gestärkt. So hat Ekosem-Agrar die Unternehmensanleihe (ISIN: DE000A1R0RZ5) mit einem Kupon von 8,5 % und einer Laufzeit bis zum 6. Dezember 2018 um 18 Mio. Euro auf 78 Mio. Euro im Rahmen einer Privatplatzierung aufgestockt. Die Schuldverschreibungen werden voraussichtlich ab dem 4. November 2013 in das Handelssegment Bondm der Börse Stuttgart einbezogen. Die Emission wurde von der equinet Bank AG als Lead Manager und Bookrunner begleitet und wurde von institutionellen Investoren in Deutschland und der Schweiz gezeichnet. Bereits im September 2013 wurde eine Kapitalerhöhung um 5 % durchgeführt und damit das Eigenkapital um 10 Mio. Euro erhöht.

Seit der Emission der ersten Unternehmensanleihe im März 2012 hat Ekosem-Agrar die Milchkuhherde von 12.200 auf 17.000 Tiere vergrößert und die Eigentumsfläche von 71.300 Hektar auf 103.400 Hektar erweitert. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg im ersten Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 8,9 Mio. Euro um 55 % auf 13,8 Mio. Euro. Aufgrund des Ausschüttungsverzichts gemäß Anleihebedingungen wird mit dem profitablen Wachstum auch das Eigenkapital der Gruppe kontinuierlich gestärkt.

„Wir haben eine klare Wachstumsstrategie, innerhalb der wir unser profitables Geschäftsmodell vorantreiben und unsere führende Marktposition weiter ausbauen wollen“, sagt Stefan Dürr, Geschäftsführer und Mehrheitsgesellschafter der Unternehmensgruppe Ekoniva. „Die Landpreise in Russland sind – insbesondere mit Blick auf die Bodenqualität und das Ertragspotenzial – im weltweiten Vergleich sehr niedrig. Wir sehen aktuell eine deutliche Aufwärtsbewegung die mittelfristig anhalten sollte.“

Bis zum Jahr 2015 soll die Milchkuhherde auf 28.000 Tiere vergrößert werden. Ekoniva baut das Futter für seine Herde selbst an. Entsprechend soll die landwirtschaftliche Nutzfläche von 186.000 Hektar Ende September bis 2015 auf mehr als 250.000 Hektar erweitert werden. Bei einer Fortsetzung des dynamischen Wachstumskurses über das Jahr 2015 hinaus, ist eine deutliche Erhöhung des Eigenkapitals fest eingeplant.