Eishockey-WM in Tschechien startet: Russland will Titel Nummer 28 holen

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Am 1. Mai beginnt in Tschechien die Eishockey-Weltmeisterschaft. Gruppe A, in der unter anderem Deutschland spielt, trägt ihre Spiele in Prag aus; Gruppe B mit Titelverteidiger und Rekordhalter Russland tritt in Ostrava an. Am Auftakttag der WM treffen die Russen um KHL-Star Ilja Kowaltschuk auf Norwegen. Die Wettbüros setzen bereits jetzt auf die hochbesetzte russische Mannschaft, gefolgt von Hauptrivale Kanada.

Ginge es nach den Buchmachern, wäre Russland schon vor Beginn der 16 Tage dauernden Weltmeisterschaft der Sieger. Die Wettquote beträgt 3.2, Kanada steht bei 3,5; Schweden bekommt eine 5,0, Tschechien eine 6,0 und Finnland eine 9.0.

Norwegen, der erste Gegner Russlands, zählt nicht zu den Favoriten. Die Zeitung „Sovsport“ erinnert an die Geschichte der Begegnungen beider Mannschaften: Nur siebenmal trafen sie bisher aufeinander, und nur ein Spiel davon ging unentschieden aus, und das geschah „im fernen Jahr 1993“. Alle anderen Matches gewann Russland. Die Norweger brachten dabei niemals mehr als zwei Pucks im russischen Tor unter. Das sind durchaus komfortable Ausgangsbedingungen.

Russland mit den Superstars

Die russische Mannschaft hat einige Superstars aus der NHL in ihren Reihen. Entgegen vieler Befürchtungen kommt der zuletzt etwas schwächelnde Jewgeni Malkin von den Pittsburgh Penguins nun doch zum Einsatz. Es wird seine siebte WM, insgesamt hat er bei Weltmeisterschaften die erstaunliche Zahl von 26 Toren erzielt.

Dabei ist auch Wladimir Tarassenko (St. Louis Blues), der in glänzender Form ist und seinem Spitznamen „Russischer Panzer“ absolut gerecht wird. Alexander Owetschkin und Jewgeni Kusnezow von den Washington Capitals werden im Laufe des Turniers erwartet – sie stehen zurzeit noch in den Play Offs der NHL auf dem Eis. Kusnezow machte unlängst mit einem ganz ungewöhnlichen Tor auf sich aufmerksam.

Zum Mannschaftsführer der „Roten Maschine“ ernannte Trainer Oleg Snarok Ilja Kowaltschuk, den „wertvollsten Spieler“ der diesjährigen KHL-Meisterschaft von Gagarin-Pokalsieger SKA St. Petersburg.

[sb/russland.RU]