Eingekesselt in Donezk

Foto: TV-Screenshot

[von Ulrich Heyden] In dem Film „Frontstadt Donezk“ beleuchten die Filmemacher Mark Bartalmai und Nelja Oystrakh den Alltag einer Gesellschaft, die sich an den Geschützdonner gewöhnt hat, aber sich nach Frieden sehnt.

Sommer in der Innenstadt von Donezk. Das sind Musik, Blumenbeete und Eis am Stil. Das sind Jugendliche, die in vollen Klamotten in einen See springen, Eltern, die mit ihren Kindern spazieren gehen, und Omis, die bei einem Plausch auf der Parkbank die Wärme genießen. Ein paar alte Männer machen Straßenmusik. Auf einer Bühne entlockt ein Rocker seiner E-Gitarre ein mitreißendes Blues- Solo.

Die Dokumentarfilmer Mark Bartalmai und Nelja Oystrakh haben einen neuen Film gemacht, „Frontstadt Donezk – Die unerwünschte Republik“. Er handelt vom Leben der einfachen Leute in der international nicht anerkannten „Volksrepublik Donezk“ (DNR). Zwölf Monate haben sie dafür ununterbrochen in Donezk gelebt.

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