Ein neues Kapitel in der Geschichte der Russlanddeutschen

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Mit einer Präsentation stellte das Deutsch-Russische Begegnungszentrum in Weliki Nowgorod eine Ausstellung zur Geschichte der Russlanddeutschen im Nowgoroder Gouvernement vor. Der Beginn ihrer Geschichte unterschied sich vom Großteil der übrigen Deutschen im Zarenreich, ihr trauriges Ende war dasselbe.

Neben der Leiterin des Deutsch-Russischen Begegnungszentrums (DRB) Arina Nemkowa führte die Historikerin Irina Tscherkasjanowa durch die Ausstellungspräsentation. Sie fand im Rahmen des 250-Jahre-Jubiläums der Russlanddeutschen im Staatsarchiv Weliki Nowgorod statt und wurde vom deutschen Generalkonsulat unterstützt, als dessen Vertreter Nikolai Stoikow angereist war. Die Ausstellung besteht aus zwei Stellwänden, auf denen kompakt und gut illustriert die Geschichte der deutschen Kolonien dargestellt wird.

Entgegen der grossen Mehrheit der Deutschen, die nach dem Manifest von Katharina der Grossen von 1763 in das Russische Reich kamen, um als Kolonisten die grossen unbesiedelten Gebiete zu bewirtschaften, siedelten sich die die Nowgoroder Deutsche in einer Gegend an, die schon seit langem bewohnt war.

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