Ein mit Öl geschmiertes Atomabkommen

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[Von Fabian Köhler] – Nur eine Woche nach Abschluss der Atomverhandlungen mit Iran plant Wirtschaftsminister Gabriel die deutsch-iranische Energiezukunft. Und das Ende der russischen.

Manchmal sagt ein Bild tatsächlich mehr als tausend Worte. Kaum war die Regierungsmaschine aus Berlin am Sonntag auf dem Teheraner Flughafen gelandet, standen die beiden schon nebeneinander: links Sigmar Gabriel, neben ihm der Vize-Öl-Minister des Iran Amir Hossein Zamaninia. Wenige Stunden später, andere Szenerie, gleiches Symbol: Ölminister Bijan Namdar Zangeneh und Gabriel plaudern im Sessel.

Eine Woche erst ist es her, als der seit 13 Jahren andauernde Streit um das iranische Atomprogramm zu einem Abschluss kam, da stand der deutsche Bundeswirtschaftsminister und seine Delegation von Wirtschaftsvertretern schon in den Büros ihrer – wie Gabriel sagt – iranischen „Freunde“. Die wirtschaftlichen Erwartungen, die beide Seiten zusammentrieben, sind riesig: „Mit der erzielten Einigung ist die Basis für eine Normalisierung der wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Iran gelegt“, sagte Gabriel.

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