Eilmeldung: Sprengstoffanschläge in St. Petersburger Metro

Eilmeldung: Sprengstoffanschläge in St. Petersburger Metro

Heute Nachmittag ereigneten sich in der St. Petersburger Metro laut mehreren Nachrichtenagenturen zwei Sprengstoffanschläge an zwei benachbarten Stationen. Bei den Attentaten gab es mindestens zehn Tote und mehrere Dutzend Verletzte.

Die Katastrophe ereignete sich laut der Agentur ‚TASS‘ an den U-Bahn-Stationen ‚Sennaja Ploschtschad‘ und ‚Technologitscheskij Institut‘ unter Berufung auf die örtlichen Behörden. Ein etwa 250 Gramm schwerer Sprengsatz sei im mittleren Wagen eines in der Station haltenden Zuges detoniert, so die ersten Meldungen. Nach ersten Angaben kamen dabei zehn Menschen ums Leben, mindestens 20 weitere wurden verletzt.

Sämtliche Metro-Zugänge im Umkreis der Unglücksstellen wurden umgehend evakuiert und geschlossen. Wie das Stadtportal ‚Fontanka‘ meldet, seien mittlerweile 80 Sanitäter sowie 16 Technische Einheiten im Einsatz. Die Einsatzkräfte sollen noch verdoppelt werden. Die Verletzten wurden zum Teil mit Hubschraubern in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Es ist der erste Anschlag dieser Art in der Fünfmillionen-Metropole St. Petersburg.

Ob das Attentat mit dem Treffen des russischen Präsidenten mit seinem weißrussischen Amtskollegen Lukaschenko zusammenhängt, scheint vorerst noch unklar. Auch über den oder die Täter ist noch nichts bekannt.

Russland.NEWS wird weiterhin berichten.

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