Donezk: Von den eigenen Leuten eingesperrt

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Kriegsgefangen bei den eigenen Leuten: Seit einiger Zeit ist absehbar, dass alle Seiten auf ein Ende des ukrainischen Bürgerkriegs hinarbeiten. Den meisten Beobachtern gilt ein eingefrorener Konflikt als die wahrscheinlichste Variante, zumindest bis wieder eine russlandfreundlichere Regierung in Kiew an die Macht kommt. Nicht ausgeschlossen ist auch eine Re-Integration des Rebellengebiets in Überstimmung mit den Minsker Vereinbarungen. Letzteres hängt entscheidend vom Willen und von der Politik der Kiewer Regierung ab.

Diese Aussicht gefällt nicht allen Frontkommandeuren und Kämpfern der Aufständischen, vor allem in den freiwilligen Einheiten. Schon seit Beginn der Kämpfe haben die Regierungen der „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk immer wieder einzelne Kommandeure abgesetzt und Verbände aufgelöst, die als widerspenstig oder undiszipliniert galten.

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