Donald Trumps neue Außenpolitik

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Der zukünftige Präsident Trump hat in einer Rede in Cincinnati (Ohio) verkündet, dass er mit den eingefahrenen Regeln der US-Außenpolitik brechen werde.

In seiner Präsidentschaft werde es keine Staatsstreiche geben, um in anderen Ländern Regierungen zu stürzen. Die bisherige  Praxis des »regime change« lehne er ab.

„Wir werden eine Anstrengung nationalen Ausmaßes machen, um unsere stark vernachlässigte Armee wieder aufzubauen. Wir haben keine Wahl.

Wenn wir die Welt anschauen, sehen wir ein Pulverfass.

Wir wollen eine starke Armee, aber wir wollen nicht, dass sie aktiv werden muss. Es wäre der Idealfall, wenn wir sie nicht einsetzen müssen.

Aber wir werden den IS zerstören.

Zur selben Zeit werden wir eine neue Außenpolitik betreiben, die endlich aus den Fehlern der Geschichte gelernt hat. Wir werden aufhören, zu versuchen, andere Regime zu Fall zu bringen, indem wir Regierungen stürzen.

Erinnern Sie sich! Sechs Milliarden Dollar haben wir im Nahen Osten ausgegeben! Wir wollen Stabilität und kein Chaos, denn wir wollen unser Land aufbauen – es ist höchste Zeit!“

Diese Passage seiner Rede beginnt mit der 41. Minute

(hmw/russland.news)

 

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.