„Die Welt“ erinnert sich an Kaliningrad – eine deutsch-deutsche Lageanalyse

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Die deutsche Zeitung „Die Welt“ erinnert sich in ihrer Ausgabe vom 1. Juli 2015 an Kaliningrad und glaubt zu wissen, dass hier die westlichen Sanktionen die Russen mit Wucht treffen.

Die Autoren des Artikels, Nikolaus Doll und Eduard Steiner – beide anscheinend in Moskau ansässig, haben die Stadt, ihr Leben und die aktuelle Tagessituation analysiert und beschrieben. Leser sollen die Deutschen in der Bundesrepublik Deutschland sein und ich selber interessiere mich natürlich auch, wie andere Deutsche über die Stadt und ihre Probleme berichten, in der ich zwanzig Jahre ununterbrochen lebe, arbeite und für die ich Sympathien habe.

Ich zitiere auszugsweise den Artikel … und ich kommentiere die Auszüge dort, wo es mir angebracht erscheint.

Die beiden Autoren haben sich eine Überschrift einfallen lassen, die ich als Blogger natürlich verstehe – sie muss Aufmerksamkeit erregen und sie muss suggerieren, dass hier in Kaliningrad Armut, Elend und Verzweiflung herrschen – Friede, Freude, Eierkuchen liest ja niemand.

Und natürlich zeigt der vorgestellte Einführungstext die Negativperspektive dieser russischen Insel in der Europäischen Union, dieses Stachels im Fleisch der NATO auf … Der Einleitungssatz suggeriert dem deutschen Leser, dass der Russe immer vom Paradies träumt und dann doch nur wieder in der elenden postsowjetischen Realität landet …

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