Die „Syrisch-Demokratischen Streitkräfte“ sind bislang ein Papiertiger

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[Von Florian Rötzer] – Das Pentagon setzt auf die kurdischen YPG-Kämpfer und eine mit ihnen verbundene arabische Allianz, um den russischen Einfluss zurückzudrängen.

Das Pentagon verstrickt sich seit Beginn der russischen Interventionen in den Syrien-Konflikt immer weiter in Strategien, die zum Scheitern verdammt zu sein scheinen. Während die eigenen Luftangriffe auf Stellungen des Islamischen Staats diesen in Syrien nicht groß geschwächt haben, ist der Versuch, eine Bodentruppe mit „gemäßigten“ Kämpfern aufzubauen, kläglich gescheitert. Die wenigen Männer, die überhaupt eine Ausbildung hinter sich brachten und mit amerikanischer Ausrüstung nach Syrien geschickt wurden, tauchten dort ab oder schlossen sich anderen Gruppen, darunter auch islamistischen wie al-Nusra an.

Nachdem der russische Präsident Putin immer wieder erklärte, dass der Kampf gegen die islamistischen Terroristen nur in der Zusammenarbeit mit dem syrischen Regime und dessen Bodentruppen erfolgreich – und dazu völkerrechtlich legal – sein würde, suchte man die Schlappe auszuwetzen und als Bodentruppen die syrischen Kurden einzusetzen, die man bereits in Kobane unterstützt hatte.

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