Die Osterkerze

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Erzählung von Lew Nikolajewitsch Tolstoi
übersetzt von Alexander Eliasberg

Das war noch während der Zeit der Leibeigenschaft. Da gab es allerhand Herrschaften. Es gab solche, die an Gott und ihr letztes Stündlein dachten und Mitleid mit ihren Leuten hatten. Es gab aber auch andere, die sich benahmen wie die Hunde, man verzeihe uns das harte Wort. Aber keiner war so schlimm wie die Gutsverwalter, die selbst einmal Leibeigene gewesen, im Staube gelegen hatten und plötzlich ganz groß geworden waren.

Einen solchen Verwalter gab es auch auf einem herrschaftlichen Gut. Die Leibeigenen dieses Guts mussten Fronarbeit leisten. Das Gut war groß und der Boden gut: Wasser, Wiesen, Wald, alles war in Hülle und Fülle vorhanden und hätte für alle, für den Herrn wie für den Bauern ausgereicht. Allein der Herr setzte einen Leibeigenen aus einer seiner anderen Besitzungen zum Verwalter ein.

Dieser Gutsverwalter riss nun die ganze Macht an sich und setzte den Bauern arg zu. Es fing damit an, dass er die Bauern auch an den freien Tagen zur Fronarbeit zwang. Die Ziegel aber verkaufte er.

Endlich brachte es der Verwalter so weit, dass das Volk ihn fürchtete wie ein wildes Tier. Fuhr er durch das Dorf, so versteckten sich alle vor einem Wolf. Jeder verbarg sich, wie sich’s gerade traf, nur um nicht von ihm gesehen zu werden. Der Gutsverwalter merkte sich das aber und wurde nun noch zorniger und erboster darüber, dass die Leute eine so große Furcht vor ihm hatten. Er setzte den Leuten mächtig mit Schlägen und Fronarbeit zu, und die Bauern hatten viel Schlimmes von ihm auszustehen.

Nun kam es hin und da vor, dass man solche Unholde einfach beiseite schaffte. Und so geschah es denn, dass die Bauern ihre Blicke auch auf den Gutsverwalter richteten und dass er der Gegenstand ihrer Gespräche wurde. Sie trafen sich in irgendeinem verborgenen Winkel, und irgendeiner, der kecker war als die anderen, pflegte dann wohl zu sagen: „Sollen wir denn noch lange die Peinigungen unseres Quälgeistes ertragen? Lieber wollen wir zusammen zugrunde gehen – einen solchen Menschen zu töten, ist keine Sünde!“

Abends kam der Gutsverwalter angeritten und fing sofort an zu schimpfen, sie hätten die Bäume nicht richtig gefällt. Er hatte nämlich eine junge Linde unter den gefällten Stämmen gefunden.

„Ich habe euch doch gesagt, ihr sollt keine Linde fällen. Wer hat sie gefällt? Ich will sofort eine Antwort haben, sonst lasse ich alle durchprügeln!“

Er begann nachzuforschen, in wessen Reihe die Linde gestanden hatte. Man wies auf Sidor hin, und der Verwalter schlug Sidor das ganze Gesicht blutig. Auch den Wassilij schlug er mit der Knute, weil dessen Holzhaufen zu klein war. Dann ritt er wieder zurück.

In der Karwoche kündigte der Gutsverwalter den Bauern an, sie sollten sich während des Osterfestes bereithalten, das Haferfeld ihres Herrn zu pflügen. Das empfanden die Bauern als eine schwere Kränkung; sie versammelten sich bei Wassilij auf dem Hinterhof und besprachen die Angelegenheit.

„Wenn er Gott vergessen hat und so etwas tun will, dann muss man ihn umbringen. Wahrhaftig, und wenn wir selbst darüber zugrunde gehen!“

Da kam Pjotr Michejew hinzu. Er war ein ruhiger Mann, der bisher allen Versammlungen fern geblieben war. Er hörte sich die Reden der Bauern an und sagte:

„Was ihr da vorhabt, ist eine große Sünde. Ein Menschenleben zu zerstören ist keine Kleinigkeit. Eine fremde Seele zu vernichten, ist sehr leicht, aber wie wird es dann der eigenen ergehen? Handelt der Verwalter schlecht – so hat er auch Schlimmes zu erwarten. Man muss Geduld haben und sein Schicksal tragen, liebe Brüder.“

Wassilij wurde sehr zornig, als er diese Reden hörte.

„Immer dasselbe Geleier“, sagte er. „Es ist eine Sünde, einen Menschen zu töten. Wohl ist das eine Sünde, aber es kommt doch darauf an, was für ein Mensch es ist. Einen guten Menschen zu töten, ist allerdings eine Sünde, aber so einen Schuft umzubringen … Warum soll er denn alle Menschen zugrunde richten? Wir werden freilich die Folgen zu tragen haben, aber das geschieht doch wenigstens um der Menschen willen. Die Menschen werden uns dankbar sein. Wenn wir dagegen weich bleiben, so wird er noch alle zugrunde richten. Du, Micheitsch, du sprichst dummes Zeug. Wäre es denn eine geringere Sünde, wenn wir während des Festes Christi alle zur Arbeit gingen? Du wirst ja selbst nicht hingehen!“

„Warum nicht?“ erwiderte Micheitsch. „Wenn man mich hinschickt, so werde ich pflügen gehen. Ich mache es ja nicht für mich. Gott wird schon wissen, wer da sündigt, wenn wir ihn nur nicht vergessen.“

Die Bauern konnten zu keinem Entschluss kommen, ihre Meinungen gingen auseinander; die einen gaben Wassilij recht, die anderen wiederum stimmten Pjotr bei, dass man vermeiden solle, ein Verbrechen zu begehen, sondern ruhig alles weiter dulden.

Der Ostersonntag war vorbei. Abends kamen der Dorfschulze und die Gemeindeschreiber vom Herrenhof zurück und erklärten den Bauern, dass der Verwalter Michail Semjonytsch befohlen habe, sie alle sollten morgen zum Pflügen aufs Haferfeld hinausfahren. Darauf ging der Schulze mit den Schreibern durchs ganze Dorf und verteilte die Arbeit unter die Leute: die einen sollten mit ihren Pflügen über den Fluss setzen und dort pflügen, die andern an der großen Fahrstraße. Die Bauern fingen an zu jammern und heulten ein wenig, wagten es aber nicht, dem Verwalter den Gehorsam zu verweigern, fuhren am nächsten Morgen mit ihren Pflügen aufs Feld hinaus und begannen zu pflügen. Die Kirchenglocken läuteten, überall feierte das Volk – nur die Bauern mussten arbeiten.

Der Verwalter Michail Semjonytsch stand an diesem Tag spät auf. Er zündete sich die Pfeife an und ließ den Dorfschulzen kommen.

„Hast du die Bauern zur Arbeit hinausgeschickt?“

„Zu Befehl , Michail Semjonytsch.“

„Sind sie alle hinausgefahren?“

„Gewiss, ich hab sie ja selber hinausgeschickt.“

„Das glaube ich schon, aber pflügen sie denn auch? Fahr doch hin, sieh nach und sag ihnen auch, dass ich am Nachmittag hinkommen werde, und wenn ich irgendwo eine Verfehlung entdecke, so werde ich nicht viel Rücksicht auf das Fest nehmen!“

„Zu Befehl!“

Der Schulze wollte sich schon entfernen, allein der Verwalter rief ihn nochmals zurück. Er schien dem Schulzen noch etwas sagen zu wollen, kam aber nicht recht mit der Sprache heraus. Schließlich sagte er:
„Hör mal, pass auch gut auf, was diese Räuber da über mich sagen, wer über mich schimpft und was ein jeder von mir sagt – du musst mir alles genau erzählen. Ich kenne doch diese Räuber und weiß, dass sie ungern arbeiten; am liebsten würden sie sich auf den Rücken legen und nichts tun. Fressen und faulenzen – das haben sie gern, daran aber denken sie nicht, dass man nicht zu spät mit dem Pflügen beginnen darf. Also, merk dir‘s gut, was sie sagen, und erzähl mir hernach alles. Ich muss es genau wissen. So, nun geh und pass gut auf, erzähl mir alles, und dass du mir nichts verheimlichst!“

Der Schulze drehte sich um, ging hinaus, bestieg das Pferd und ritt zu den Bauern aufs Feld hinaus.

Die Frau des Verwalters hatte gehört, was dieser zu dem Dorfschulzen gesagt hatte, kam zu ihrem Mann und suchte ihn zu beschwichtigen. Sie war eine sanfte, gütige Frau und hatte ein gutes Herz. Wo sie nur konnte, suchte sie ihren Mann zu besänftigen, und so setzte sie sich bei ihm auch für die Bauern ein.

Sie begann ihn inständig zu bitten:
„Denk an das heilige Fest und begeh doch keine Sünde, lass die Bauern nach Hause fahren!“

Aber Michail Semjonytsch hörte nicht auf seine Frau, sondern wurde zornig, gab der Frau mit der brennenden Pfeife einen Stoß in die Zähne, jagte sie fort und befahl das Mittagessen aufzutragen.

Michail Semjonytsch aß Gelee, Pasteten; Kohlsuppe mit Schweinefleisch, Spanferkel, Nudeln mit Milch, trank ein Gläschen Kirschlikör dazu und aß schließlich noch einen süßen Kuchen. Dann rief er die Köchin, befahl ihr, ihm Lieder vorzusingen, ergriff selbst die Gitarre und begann, die Köchin zu begleiten.

Er saß in fröhlicher Stimmung da und klimperte auf den Saiten der Gitarre. Da trat der Dorfschulze ein, verbeugte sich und begann mit seinem Bericht über die Feldarbeiten.

„Nun arbeiten sie ordentlich? Werden sie mit der Arbeit fertig werden?“

„Es ist schon mehr als die Hälfte fertig“,

„Und sind keine Fehler gemacht worden?“

„Ich habe keine bemerkt, die Leute haben Angst und arbeiten gut.“

„Nun, und ist der Boden gut durchgeackert?“

„Ja, er ist ganz weich und fällt auseinander wie Mohn.“

Der Verwalter hielt einen Augenblick inne.

„Nun, und was sagen sie über mich?“

Der Schulze wollte erst nicht recht mit der Sprache heraus, allein Michail Semjonytsch befahl ihm, offen heraus zu sprechen.

„Sag mir alles! Aber nicht mit deinen Worten, sondern so, wie sich die Leute selbst ausdrückten. Wenn du die Wahrheit sagst, so werde ich dich belohnen, verheimlichst du mir etwas, dann beklag dich nicht, wenn du Prügel bekommst.“

„Die Leute murren, Michail Semjonytsch, sie murren laut!“

„Nun, und was reden sie? Sprich!“

„Sie sagen nur: ‚Er glaubt nicht an Gott.‘“

Der Verwalter lachte laut auf: „Wer hat das gesagt?“

„Alle. Sie sagen: ‚Er hat sich dem Teufel verkauft.‘“

Der Verwalter lachte wieder.

„Das ist gut, Aber erzähl mir von jedem Einzelnen, was er sagt. Was sagt zum Beispiel Waßjka?“

Der Dorfschulze hatte keine Lust, seine Genossen zu verleumden, aber mit Wassilij war er seit langer Zeit verfeindet.

„Wassilij schimpft noch mehr und heftiger als alle anderen.“

„Nun, und was sagt er? Erzähl doch!“

„Oh, es ist scheußlich, es auszusprechen. Er sagt: ‚Der wird sterben, ohne die heiligen Sakramente empfangen zu haben.‘“

„Ei, ei, ein forscher Kerl! Nun, warum wartet er und bringt mich nicht gleich um? Dazu langt’s wohl bei ihm nicht? Na, mit dem werde ich schon noch abrechnen.

Nun, und Petruschka Michejew? Was sagt der? Der Dreckfink schimpft wohl auch über mich?“

„Nein, Michail Semjonytsch, der Pjotr schimpft nicht.“

„Was tut er denn?“

„Von allen Bauern hat er allein nichts gegen euch gesagt. Das ist ein kluger Kerl! Ich musste mich heute über ihn wundern, Michail Semjonytsch!“

„Wieso?“

„Was der angestellt hat! Alle Bauern waren verwundert über ihn.“

„Ja, was hat er denn aber gemacht?“

„Es ist wirklich sehr sonderbar! Er pflügte den schrägen Streifen am Turkinschen Abhang. Als ich mich ihm nun näherte, hörte ich mit einmal jemand singen – und dazu so schön und fein; auf seinem Pflug aber zwischen den Deichselstangen sehe ich etwas leuchten.“

„Nun?“

„Es war wie ein Lichtschein. Als ich aber näher kam, sah ich: Auf dem Querholz klebte eine Wachskerze, eine gewöhnliche für fünf Kopeken, die brannte lustig und der Wind löschte sie nicht aus. Pjotr selbst aber hatte ein neues Hemd an, pflügte und sang Sonntagslieder dazu. Er wendete den Pflug um und schüttelte die Erde von ihm ab, die Flamme aber ging dennoch nicht aus. Er hatte in meiner Gegenwart die Erde vom Pflug abgeschüttelt, die Stange umgelegt und den Pflug wieder in Gang gebracht, aber die Kerze brannte immer weiter und ging nicht aus!“

„Und was hat er gesagt?“

„Gar nichts. So wie er mich sah, gab er mir nur den Osterkuss und fuhr fort zu singen.“

„Und worüber hast du mit ihm gesprochen?“

„Ich habe nicht mit ihm gesprochen, denn die Bauern kamen hinzu und begannen ihn auszulachen; ‚Der Michejtsch wird in seinem ganzen Leben die Sünde nicht abbeten, dass er zu Ostern gepflügt hat‘, höhnten sie.“

„Und was hat er darauf erwidert?“

„Er sagte nur: ‚Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!‘ ergriff den Pflug, trieb das Pferd an und begann wieder mit seiner hohen Stimme zu singen; das Flämmchen aber brannte weiter und ging nicht aus.“

Jetzt lachte der Gutsverwalter nicht mehr, sondern stellte die Gitarre weg, senkte den Kopf und versank in Nachdenken.

So blieb er eine Weile sitzen, dann aber jagte er die Köchin und den Schulzen fort, ging hinter den Vorhang, legte sich aufs Bett und begann zu seufzen und zu stöhnen, und es hörte sich an, als führe ein hoch mit Garben beladener Wagen vorüber. Seine Frau hörte es, kam zu ihm und begann, ihn auszufragen, was ihm nur fehle. Aber er gab keine Antwort, sondern sagte nur:
„Er hat mich überwunden! Jetzt komme ich an die Reihe.“

Seine Frau begann, ihm zuzureden;
„Fahr doch hin und lass die Bauern nachhause gehen. Vielleicht hat es gar nichts auf sich. Was hast du bisher nicht alles getan und hattest doch niemals Angst! Warum bist du nun plötzlich so ängstlich geworden?“

„Ich bin verloren, er hat mich überwunden.“

Da schrie ihn die Frau an:
„Immer die gleiche Leier: überwunden, überwunden! Reite doch hin und schicke die Bauern nachhause, dann wird auch dir besser zumute werden. Reite doch hin, ich will das Pferd für dich satteln lassen.“

Man führte das Pferd vor, und die Frau überredete den Gutsverwalter, ins Feld hinauszureiten und die Bauern heimfahren zu lassen.

Michail Semjonytsch bestieg das Pferd und ritt ins Feld hinaus. Er gelangte bis an den Zaun, eine Bäuerin machte ihm das Tor auf, und er ritt durchs Dorf. Sobald das Volk den Verwalter kommen sah, versteckten sich alle vor ihm, der eine im Hofe, der andere hinter einer Hecke, der Dritte im Gemüsegarten.

So ritt denn der Verwalter durch das ganze Dorf und gelangte bis ans Ausfahrttor am anderen Ende des Dorfes. Das Tor war verschlossen, er selbst aber konnte es nicht aufmachen, weil er zu Pferde saß. Er rief und rief nach jemand, man solle ihm aufmachen, allein keiner erschien, Da stieg er selbst ab, machte das Tor auf und wollte, als er unter dem Tor stand, wieder das Pferd besteigen. Er hatte einen Fuß schon in den Steigbügel gesetzt und wollte sich gerade in den Sattel Schwingen, da scheute das Pferd plötzlich vor einem Schwein und stürzt auf den Zaun los; der Gutsverwalter war dick und schwerfällig, es gelang ihm nicht, sich in den Sattel zu schwingen und er fiel mit dem Bauch geradewegs auf den Zaun. In diesem Zaun gab es nur einen einzigen scharf zugespitzten Pfahl, der über die anderen Pfähle hinausragte. Und gerade auf diesen Pfahl fiel der Gutsverwalter, riss sich den Bauch auf und stürzte zur Erde nieder.

Die Bauern kehrten mit ihren Pferden vom Felde zurück, allein die Pferde schnaubten und wollten nicht durchs Tor hindurchgehen. Die Bauern sahen auf und erblickten den Gutsverwalter. Er lag mit dem Gesicht auf der Erde, seine Arme waren weit auseinandergebreitet, die Augen starr, und rings um ihn war eine Blutlache – denn die Erde hatte das Blut nicht aufgesogen.

Die Bauern erschraken und führten ihre Pferde rückwärts durchs Tor; nur Pjotr Michejtsch stieg ab, trat dicht an den Verwalter heran, sah, dass er tot war, und schloss ihm die Augen. Dann spannte er seinen Wagen an, verlud mit seinem Sohn den Toten in einer Kiste und beförderte die Leiche nach dem Herrenhof.

Als der Herr alles erfuhr, schaffte er, um seine Schuld wieder gut zu machen, die Fronarbeit ab und setzte die Bauern auf Erbzins.

Da erkannten die Bauern, dass die Kraft Gottes nicht in der Sünde, sondern im Guten liegt.

 

Lev Nikolaevič Tolstoj – im Deutschen auch Leo Tolstoi genannt – war unbestritten einer der größten Schriftsteller der Welt und aller Zeiten und ist mit Goethe und Shakespeare in einem Atemzug zu nennen. Unbestritten wird er von allen, selbst seinen Gegnern, ein Genie genannt. Getreu dem Selbstverständnis aller russischer Schriftsteller war auch er ein moralisches Gewissen, ja man kann sagen eine moralische Instanz, sogar weit über sein Land und über seine Zeit hinaus.

Einen Teil seiner Erzählungen hat er zur Erziehung des Volkes, der Bauern geschrieben, »Die Osterkerze« ist eines von ihnen.

Lev Tolstoj (*28. August jul. / 9. September greg. 1828   †7. jul. / 20. greg. November 1910) war von uraltem, höchstem Adel – ja, er war blaublütiger (und vor allem russischer!) als die Zaren aus dem Geschlecht der Romanows und die zu seinen Lebenszeiten regierenden Kaiser aus der Linie Romanow-Holstein-Gottorp (Nikolaus I., Alexander II., Alexander III., und Nikolaus II.).

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.