Die New York Times über den „russischen Informationsangriff“

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[von Florian Rötzer] Die russische „Kampagne zur Störung der amerikanischen Wahlen“ sei unterschätzt worden, die NYT webt aus Vermutungen ein Verdachts- und Bedrohungsszenario mit verschwörungstheoretischen Ausmaßen

Noch immer wird in den USA nach Hinweisen auf die angebliche russische Kampagne vor den Präsidentschaftswahlen gesucht. Irgendwie scheint man auf der liberalen Anti-Trump-Seite davon überzeugt zu sein, dass ohne das geschickte Einwirken vom Ausland ein Donald Trump nicht hätte gewinnen bzw. Hillary Clinton nicht hätte verlieren können. Die New York Times hat nun einen großen Bericht über die angeblich unterschätzte „russische Kampagne zur Störung der amerikanischen Wahlen“ veröffentlicht.

Wobei nicht wirklich abgeschätzt werden kann, wie sehr das Hacken und Leaken der Emails der Demokraten, die Veröffentlichung von Fake News und Behauptungen auf Websites und Twitter sowie Facebook oder die Berichterstattung von RT und Sputnik das Ergebnis der Wahl beeinflusst hat – oder wie stark die Fehler waren, die auf der Seite der Demokraten gemacht wurden, beispielsweise Sanders mit unfeinen Mitteln als Konkurrenten von Clinton, die bereits mit denkbar schlechter Popularität antrat, aus dem Spiel zu werfen.

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