Die New York Times empört sich über Militärunternehmen – in Russland

Foto: commons.wikimedia/Vitaly V. Kuzmin CC BY-SA 4.0

[von Bill van Auken] Die New York Times veröffentlichte am Montag einen Leitartikel zum “Geschäft mit dem Krieg”, der höchst moralisch mit Rüstungsfirmen und Militärunternehmen abrechnet, die vom militärischen Konflikt profitieren.

Zweifellos ist das ein relevantes Thema in einem Land wie den USA, die weltweit in mindestens sieben militärische Konflikte verstrickt sind, in fast 150 Ländern Truppen stationiert haben und mehr für Rüstung ausgeben als die neun nächstgrößeren Militärmächte zusammen.

Dass diese Kriege der Rüstungsindustrie massive Profite und deren Aktionären perverse Vermöge bescheren, gehört zu Washingtons schmutzigen kleinen Geheimnissen. Die Soldaten, die dabei töten und getötet werden, stammen hingegen überwiegend aus der Arbeiterklasse und armen Bevölkerungsschichten. Doch die Times empört sich nicht über den riesigen militärisch-industriellen Komplex in den USA, sondern über ein kaum bekanntes russisches Unternehmen namens Evro Polis.

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