Die meisten US-Bürger betrachten Russland nicht als Feind

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[Florian Rötzer] Trotz des sich aufschaukelnden Konflikts haben nach einer Umfrage auch die russischen Bürger kein Interesse an einem militärischen Vorgehen gegen die Ukraine

Die US-Regierung drückt im Verein mit der EU darauf, Russland zu isolieren, militärisch und wirtschaftlich zu schwächen und die Nato-Präsenz an der russischen Grenze zu verstärken. Das Pentagon berichtet, dass Russland an der Grenze zur Ukraine weitere Truppen massiere und schwere Waffen den Separatisten zukommen lasse.

Deutschland trägt die verschärften Sanktionen mit, scheint sich aber noch zu sträuben, Nato-Truppen in Osteuropa zu stationieren, wie dies der Nato-Oberbefehlshaber Breedlove vorgeschlagen und mehrere osteuropäischen Länder gefordert haben (Wiederkehr der Geopolitik des Kalten Kriegs). Darüber soll vermutlich auf dem anstehenden Nato-Gipfel entschieden werden. Auf eine Kleine Anfrage der Grünen, erklärte die Bundesregierung, so Der Westen, sie gehe „bis auf weiteres davon aus, dass auf die permanente Stationierung substanzieller Kampftruppen im östlichen Bündnis verzichtet werden kann“. Dies würde auch „im Einklang mit Selbstbeschränkungen der Nato-Russland-Grundakte“ stehen. In der Ukraine wurde dies auch aufmerksam zur Kenntnis genommen.

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