Die Kopie eines Hauses wird zum politischen und kulturellen Mittelpunkt

Das Haus des Pastors, auch bekannt als „KANT-Haus“ hat in den letzten Wochen eine Popularität angenommen wie selten ein anderes Haus oder Thema. Nun scheinen die Schicksalswürfel langsam zu fallen.

Es handelt sich, kurz noch einmal erklärt, um ein Haus, irgendwo im Kaliningrader Gebiet, welches angeblich zum Pilgerort für deutsche und andere Touristen geworden ist. In diesem Haus soll der deutsche Philosoph Kant gewohnt und gearbeitet haben. Dieses Haus steht kurz vor dem Zusammenbruch und ruft „plötzlich und unerwartet“ die Aufmerksamkeit hervor.

Im Verlaufe der ganzen Aufregung stellte sich heraus, dass Immanuel Kant wirklich in einem Haus, welches genau an dieser Stelle stand, drei Jahre lang als Hauslehrer eines Pastors gearbeitet hat. Er erhielt vom Pastor ein Zimmerchen zum leben und arbeiten. Dieses Haus ist aber komplett abgebrannt und an seiner Stelle baute man ein anderes Haus wieder auf. Wir reden also nur noch davon, dass in einem Haus, welches irgendwann einmal an dieser Stelle stand, sich Kant zeitweilig aufhielt und die Kinder des Pastors unterrichtet hat. Es ist nicht bekannt, ob er in diesem Zimmer irgendwelche wesentlichen, weltbewegenden Schriften niedergelegt hat.

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