Die Ära des Revisionismus (III)

László_Kövér_Ungārijas_parlamenta_priekšsēdētāja_oficiālā_vizīte_Latvijā_(8124581441) CC BY-SA 2.0László_Kövér_Ungārijas_parlamenta_priekšsēdētāja_oficiālā_vizīte_Latvijā_(8124581441) CC BY-SA 2.0
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In Ungarn wird ein Verehrer eines NS-Kollaborateurs als möglicher künftiger Staatspräsident genannt.

Parlamentspräsident László Kövér gilt Berichten zufolge in Budapest für die nächstes Jahr anstehende Wahl als einer der wahrscheinlichsten Kandidaten. Kövér hat Schriften des Goebbels-Bewunderers József Nyirő aufgrund ihrer angeblichen „spirituellen Kraft“ gelobt und empfohlen, sie Kindern zu lesen zu geben.

Außerdem hat er versucht, die Überführung von Nyirős Gebeinen in dessen rumänischen Geburtsort zu überführen; das Gebiet wurde während des Zweiten Weltkriegs von Ungarn okkupiert und von NS-Kollaborateuren wie Nyirő verwaltet.

Ehrungen für NS-Kollaborateure nehmen in Ungarn zu; erst vor wenigen Monaten stellten Politiker der Regierungspartei Fidesz ein Denkmal für einen begeisterten Befürworter antisemitischer Rassengesetze auf.

Der Rechtskurs in Ungarn basiert auf einer völkischen Politik, der die Bundesrepublik in dem Land zum Durchbruch verholfen hat – bereits seit den 1980er Jahren.

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