Deutsche Deportierte wollen zurück auf die Krim

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Mehr als tausend deportierte deutsche Familien wollen auf die Krim zurückkehren. Sie waren in den Zeiten des Zweiten Weltkrieges auf Weisung von Stalin, zusammen mit anderen Nationalitäten, zwangsausgesiedelt worden.

Juri Gempel, der Vorsitzende der Republikanischen Gemeinschaft der Krim-Deutschen “Wiedergeburt“ informierte, dass tausend deutsche Familien bereit sind, auf die Krim zurückzukehren. Davon wohnen gegenwärtig 400 Familien in Deutschland. Diese Informationen erhielten am Montag aus Anlass eines Trauermeetings in Sewastopol, zum Gedenken an den 73. Jahrestag der Deportation der Krim-Deutschen aus Sewastopol.

Nach Worten von Juri Gempel begann die Rückkehr der Krim-Deutschen bereits Anfang der 90er Jahre. Leider konnte der ukrainische Staat nicht das notwendige Programm für die Rückkehr der Deportierten realisieren und es fehlte die notwendige Unterstützung.

In den 90er Jahren lebten, nach inoffiziellen Angaben, ungefähr 9.000 Krim-Deutsche auf der Krim. Sie verließen die Krim als klar war, dass das ukrainische Programm nicht funktioniert und siedelten nach Deutschland aus.

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