Der Kampf um Königsberg – Kapitulation am 9. April 1945

Flüchtlinge
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Die Zeit vom 22. Juni 1941 bis 9. Mai 1945 ist eine Periode in der gemeinsamen Geschichte des russischen und deutschen Volkes, welche bis heute nachhaltig auf das Verhältnis beider Länder wirkt. Am 9. April 1945 kapitulierte die erste deutsche Stadt vor den sowjetischen Truppen.

Der Kampf um die Festung Königsberg ist eingebettet in die Ostpreußische Operation der Roten Armee, die Anfang 1945 begann. Im Zeitraum vom 6. – 9. April 1945 kämpften die deutsche und die sowjetische Seite um die Verteidigung und die Einnahme der Stadt.

Die deutsche Seite hatte sich auf diesen Kampf langfristig vorbereitet und alle Verteidigungsmaßnahmen so organisiert, dass ein langer Abwehrkampf durchgeführt werden konnte. Die Stadt verfügte über unterirdische Produktionsstätten und Lager.

Durch die deutschen Truppen wurden drei Verteidigungsringe organisiert. Der erste Ring befand sich in einer Entfernung von bis zu acht Kilometern vom Stadtzentrum. Der zweite Ring verlief an der Stadtgrenze und der dritte Verteidigungsring befand sich direkt im Stadtzentrum.

Sowjetische Truppen begannen mit gleichzeitigen Schlägen im Norden und Süden der Stadt und gegen den Hafen Pillau. Unmittelbar vor Beginn der Angriffsoperation auf die Stadt, erfolgte im Zeitraum 2. – 5. April eine intensive Artillerievorbereitung.

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