Der „Berg der Kreuze“ und die unbewältigte Vergangenheit Europas

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Der polnische Parlamentschef Sikorski meint also man müsse „Russland erschrecken“. So ein Wahnsinniger!

Das heißt doch nichts anderes als dass man einfach mal in der Scheune ein Streichholz auf den Boden fallen lässt nach dem Motto: „Vielleicht erschreckt es ja!“ Die Frage ist doch, ob man das oder die Streichhölzer (Plural) die man jetzt gedenkt in einem brandgefährlichen Raum / Situation fallen zu lassen dann noch im Griff hat. Wenn es dumm läuft, breitet sich nämlich das Feuer so schnell aus, dass es dann nichts mehr wird mit „schnell noch austreten“. Und den Feuerlöscher hat man dabei sicher auch nicht bedacht.

Soll man das also so verstehen, dass man damit indirekt wieder einen Vorwand für einen Zwischenfall in Osteuropa sucht. Um damit eine reale und keine herbeigeredete Aggressivität Russlands herbei zu inszenieren. So sieht es ja wohl aus wenn man so ein törichtes, aber hochgefährliches Geschwätz hört.

Manchmal kommt mir dieses Bild vom „Berg der Kreuze“ in Siaulilei wieder.

Da bin ich damals zufällig vorbei gekommen und ich dachte: Was ist DAS denn? Man steht da erst einmal sprachlos und denkt sich: Ein sonderbarer Friedhof!

Für mich ist dieser Berg inzwischen symbolisch für diese ganze unbewältigte Vergangenheit des Ostens. Wenn man das Kreuz als Symbol für Schuld nimmt – was es ja irgendwie darstellt -, dann ist dieser Berg der Kreuze wie eine unheimliche Anhäufung von Schuldfragen die aber nicht dadurch gelöst werden, dass man es noch schlimmer macht.

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