Dark Side of the moon [mit Video]

Mond/Moskauer Meer – Was verbirgt sich auf der Rückseite des Erdtrabanten? Diese Frage wirft derzeit ein Google Earth Ausschnitt im Internet auf. Deutlich ist auf den Bildern ein Fleck zu erkennen, der von einem rechten Winkel der aus sieben hellen Punkten besteht, markiert wird. Um was es sich dabei handelt weiß vorerst, und vermutlich auch später, kein Mensch und das Rätselraten treibt seine Blüten.

Wenn man es mit Douglas Adams` Space-Klassiker „Per Anhalter durch die Galaxis“ hält, wundert man sich sowieso über nichts mehr, was die Weiten des Universums betrifft. Etwas wissenschaftlicher gehen die vielen Doku-Filmchen auf der Video-Plattform YouTube mit dem brisanten Thema um. Ein Ufo-Begeisterter Nutzer weiß zum Beispiel ganz genau, dass es sich um keine Fälschung handele. Was es wirklich ist, weiß allerdings auch er nicht.

Fakt ist jedoch, dass bereits vor zehn Jahren ein ehemaliger Techniker des US-Geheimdienstes auf eine fragwürdige Oberflächenstruktur aufmerksam wurde. Da es sich um Aufnahmen des amerikanischen Satteliten „Lunar Orbiter“ handelt, wird gemutmaßt, es handele sich um ehemalige Anlagen der NASA. Da diese Behauptung aber mindestens genauso schwammig ist, wie die von der geflunkerten Mondlandung selbst, seien die Bauten aus Sicherheitsgründen zerstört worden.

Die Erscheinung war in der unmittelbaren Nähe des sogenannten „Moskauer Meeres“ erblickt worden, so heißt es. Am Ende waren die Sowjets seinerzeit nur nicht so dämlich und haben ihre Territorialerweiterung auf den Mond einfach verschleiert, wie so vieles in der ehemaligen UdSSR auf der Erde. Die Ufologen reden logischerweise von Ausserirdischen, die kurzerhand durch ein Wurmloch von Alpha Zentauri geschlüpft sind, um sich erdnah häuslich niederzulassen. Was jetzt natürlich nicht heißen soll, dass der Warschauer Pakt seinerzeit aus lauter Aliens bestand.

Handelt es sich gar der Eingang in die hohle Welt, in die sich die sogenannten „Reichsflugscheiben“ geflüchtet haben? Woher wussten die Mayas ehedem von der Rückseite des Trabanten, wie er bei ihnen abgebildet wurde? Fragen über Fragen, die uns seit Bekanntwerden der Meldung beschäftigen. Aber vielleicht ist es ja auch nur die Haustür vom Mann im Mond. In diesem Sinne gute Nacht…

(Mit Material von Stimme Russlands)

Über den Autor

Michael Barth
1961 in Nürnberg geboren und von da aus ab 1979 die große weite Welt erkundet. Die Wege führten anfangs nach Klein- und Mittelasien und waren stets das Ziel. Immer mit im Gepäck, der sehnsüchtige Blick auf die schier unerreichbare UdSSR. Dann fiel der eiserne Vorhang, die Pfade führten nach Nordosten. Durch einen glücklichen Umstand tat sich letztendlich Russland auf. Der berufliche Werdegang verlief zunächst sehr unjournalistisch. Ständig auf der Suche nach neuen Aufgaben und Herausforderungen war nach der Ausbildung zum Kirchenmaler vom Krematoriumsarbeiter bis zum R’n’R Caterer so ziemlich alles dabei, was Abenteuer und Ungewöhnlichkeit versprach. In Russland kam 2008 der Journalismus hinzu. Weltenbummeln und schreiben – perfekt. Zuerst bei einer kleinen Gazette und ab 2012 ernsthaft im Feuilleton bei russland.RU. Seit 2014 dort Chefredakteur.