China und Russland wollen bilaterale Partnerschaft vertiefen

Foto: Kremlin.ru

Chinas Staatspräsident Xi Jinping hat sich am Dienstag in Moskau zum dritten Mal im laufenden Jahr mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin getroffen. Dabei zeigten sich beide Staatschefs darüber einig, durch gemeinsame Bemühungen die bilaterale umfassende strategische kooperative Partnerschaft zu intensivieren.

Xi würdigte die momentane Situation als beste Periode der chinesisch-russischen Beziehungen in der Geschichte und betonte, dass der bilateralen Kooperation keine Grenzen gesetzt seien. Beide Seiten sollten die Hauptorientierung der bilateralen Beziehungen weiterverfolgen, das politische und strategische Vertrauen vertiefen, die gegenseitige Unterstützung intensivieren, die strategische Koordinierung verstärken und die pragmatische Zusammenarbeit und den Kulturaustausch ausbauen.

Putin erwiderte, gegenseitiges Vertrauen hohen Niveaus und funktionierende Kooperationsmechanismen seien die große Stärke der russisch-chinesischen Beziehungen:

„Die Handelskooperationen werden von uns jeweils aufmerksam beobachtet. Darüber hinaus haben wir uns auch schwerpunktmäßig über engere Koordinierung und Konsultationen in wichtigen internationalen und regionalen Fragen unterhalten. Nur so können Bedrohungen und Herausforderungen gemeinsam bewältigt werden. Ich freue mich, dass Russland mit China gemeinsam die umfassenden Kooperationen auf allen Ebenen kontinuierlich intensivieren wird.“

Nach dem Gespräch unterzeichneten beide Staatschefs die „Gemeinsame Erklärung über weitere Vertiefung der umfassenden strategischen kooperativen Partnerschaft“. Zudem äußerten sich beide Politiker ähnlich über die gegenwärtige Weltlage und wichtige internationale Fragen. Beide Staaten wollen sich für eine Vervollständigung des globalen Verwaltungssystems einsetzen, die internationale strategische Balance und Stabilität wahren und gemeinsam globale Bedrohungen und Herausforderungen wie den Terrorismus bekämpfen.

Am gleichen Tag trafen sich Xi und Putin auch mit Vertretern von Organisationen zur Intensivierung der Völkerfreundschaft, Medien und Unternehmen. Dabei brachte Xi seine Hoffnung zum Ausdruck, dass auch diese die bilateralen Beziehungen, die Freundschaft zwischen beiden Bevölkerungen und die pragmatische Zusammenarbeit vorantreiben würden:

„Seit Generationen bestehende Freundschaft und nutzbringende Kooperationen für alle Beteiligten sind nicht nur eine historische Möglichkeit, die beide Länder haben, sondern auch ein Muss für den Aufbau einer Welt mit permanentem Frieden, gemeinsamer Prosperität und Öffnung bzw. Inklusion. Trotz der Veränderung des Weltgeschehens bleiben unsere Entschlossenheit und Zuversicht in Bezug auf die bilateralen Beziehungen unverändert. Wir müssen dem Zeitgeist gemäß gemeinsam zur Festigung der bilateralen Beziehungen beitragen. Der Wunsch beider Völker nach einem glücklichen Leben kann so verwirklicht werden.“

Putin betonte, auch inoffizielle Kontakte spielten für den Ausbau der bilateralen Beziehungen und die Förderung bilateraler Kooperationen eine wichtige Rolle. Der erzielte Konsens solle umgesetzt werden. Dies bedürfe der Beteiligung und Unterstützung aller Gesellschaftsschichten beider Staaten:

„Im Gespräch mit Staatspräsident Xi haben wir ausführlich den gegenwärtigen Stand der bilateralen Beziehungen erörtert und die künftige Entwicklungsplanung festgelegt. Bemerkenswert ist, die erfolgreiche Umsetzung solcher Pläne ist nicht nur abhängig von Regierungsbehörden, sondern auch von der umfassenden Beteiligung aller Gesellschaftsschichten und der Unterstützung der Medien.“

Während des Treffens verlieh Putin Xi den Andreas-Orden (Orden des Heiligen Andreas des Erstberufenen), den höchsten russischen Ehrenorden, um Xi für seine Leistungen zur Festigung der russisch-chinesischen Freundschaft auszuzeichnen.

China Radio International.CRI