Burda-Verlag wählt „russische Lösung“

Juri Somow, RIA Novosti archive, CC-BY-SA 3.0Juri Somow, RIA Novosti archive, CC-BY-SA 3.0
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Ende einer Ära? Die deutsche Verlagsholding Hubert Burda Media, seit fast 30 Jahren mit Magazinen wie Burda, Playboy und Lisa, aber auch vielfältigen Kreuzworträtselprodukten, am russischen Markt vertreten, verkauft ihre Aktien. Wie am Donnerstag bekannt wurde, hat die Antimonopolbehörde den Erwerb von 100 Prozent der Anteile der russischen Burda-Tochter durch den Verlag Everest Kultura genehmigt.

Hintergrund ist ein 2014 verabschiedetes Gesetz, demzufolge Ausländer und ausländische Unternehmen (aber auch russische Doppelstaatsbürger) nurmehr 20 Prozent der Anteile an russischen Medien besitzen dürfen. Verlage, an denen Ausländer mit mehr als 20 Prozent beteiligt sind, müssen die Eigentumsverhältnisse bis Anfang 2017 entsprechend umstrukturieren.

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