Bulgarien wird Bau der „Süd-Stream“ fortsetzen

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Bulgarien hat entschieden, den Bau der Gasleitung „Süd-Stream“ mit Priorität fortzusetzen. Dabei will Bulgarien auch die aktuelle europäische Gesetzgebung beachten.

Dieser Plan ist niedergelegt im bulgarischen „Programm der Regierung zur stabilen Entwicklung Bulgariens in der Periode 2014 – 2018., welches am 21. Januar veröffentlicht wurde.

Bulgarien hat sich zu diesem Schritt des eigenständigen Baus der Gasleitung entschlossen, weil bis heute keine offizielle Information über die Einstellung des Baus der Leitung Seitens Russlands eingetroffen ist.

Durch Russland wurde am 1. Dezember 2014 öffentlich erklärt, dass es kein Interesse mehr an dem Projekt habe und die Bautätigkeit eingestellt wird. Parallel wurden Vereinbarungen mit der Türkei abgeschlossen, zu einer neuen Gasleitung, welche durch die Türkei bis zu deren Westgrenze führt. Dort soll, nach bisheriger Planung, ein HUB für die Weiterverteilung des Gases an die Endnutzer entstehen.

Mit einer offiziellen Erklärung über die Einstellung des Projektes traten sowohl der russische Präsident Putin, wie auch der Gasprom-Chef Miller auf.

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