Black Box der abgeschossenen Su-24 geöffnet

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In Anwesenheit von Journalisten wurde die Black Box der abgeschossenen Su-24 geöffnet. Alle Arbeiten an ihr werden dokumentiert.

Wie schon zu sehen war, ist die Black Box beschädigt und nach der Öffnung stellte sich heraus, dass der Flugschreiber mit dem entsprechenden Modul ebenfalls beschädigt ist. Das Speichermodul besteht aus 16 Schaltkreisen von denen drei offensichtlich beschädigt sind, weswegen mit Sicherheit ein Teil der Daten verloren gegangen ist. Genauere Einzelheiten soll eine röntgenologische Untersuchung liefern.

Die Art der Beschädigung deutet darauf hin, dass die Blackbox nicht nur durch den Aufprall auf der Erde, sondern schon durch die Rakete beschädigt wurde. Da die Blackbox im hinteren Teil des Flugzeuges, der von der Rakete getroffen wurde, angebracht ist, ist diese Annahme plausibel.

Die Analyse und Datenverarbeitung des Flugschreibers wird am 19. Dezember beginnen und die Ergebnisse sollen am 21. Dezember vorgestellt werden, so der der Stellvertreter des Obersten Befehlshabers der Luft-kosmischen Kräfte (ВКС) Russlands Sergej Dronow.

„Um eine maximalen Durchsichtigkeit und Offenheit zu gewährleistenhaben wir ausländische Experten in 14 Ländern eingeladen, an dieser Untersuchung als Beobachter teilzunehmen. Jedoch haben mit Ausnahme der Experten aus China Herrn Lju Tschan Weja und Großbritanniens Herrn Dschonatana Gillespi andere Fachkräfte mit Bezugnahme auf verschiedene Umstände auf die Teilnahme an der Untersuchung“ verzichtet, so Dronow.

Wie Dronow weiter ausführte, nehmen an der Arbeit auch Bürger der USA teil. „An der vorliegenden Arbeit nehmen der Präsident und der Vizepräsident der internationalen Gesellschaft der Untersuchungen der Flugvorfälle, Bürger der USA, Del Grandio und Ronald Schlidt teil. Von russische Seite nimmt an der Expertise der Vorgesetzte des Sicherheitsdienstes und der Flüge und der Flugtests des Moskauer Hubschrauberbetriebs der Generalmajor des Vorrates, verdienter Militärflieger, Teilnehmer des Kampfes an Bord des Flugzeuges Su-24 Oleg Michajlowitsch Kalida teil.“

Seinen Worten nach werden an der Untersuchung auch die Fachkräfte des Zwischenstaatlichen Flugkomitees, die Vertreter der Unternehmen der Hersteller des Bordspeichers, sowie des Zentralen Forschungsinstitutes der Luft-kosmischen Kräfte teilnehmen.
(hmw/russland.ru)