Beschuss und Angst in Donezk [Videos aus YouTube]

Erschütternde Aufnahmen des Artilleriebeschusses der letzten Tage von YouTube

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Die folgenden Videos zeigen die Schrecken der letzten Tage in Donezk, seit am Sonntag eine Offensive der Ukrainer mit entsprechender Reaktion der Rebellen den Waffenstillstand faktisch beendet hat.

Die Quelle in Donezk

Sie stammen durchweg vom YouTube-Channel des britischen Journalisten Graham Phillips, der sich seit einigen Monaten im Donbass aufhält und dort auch für russische Anbieter tätig ist (jedoch nicht für uns).  Warnung: Für all diese Videos gilt, dass sie Minderjährige und empfindliche Leute nicht anschauen sollten, denn es werden Tote zu sehen sein. Es ist uns aber wichtig – wie wahrscheinlich auch Phillips – die Schrecken des Krieges so zu dokumentieren wie sie geschehen und nichts zu beschönigen, wie das gerne Journalisten tun, die eine kriegführende Partei unterstützen. Jede Zensur der Schrecken aus angeblicher Political Correctness anderswo sollte man kritisch hinterfragen. Die Videos werden direkt vom Phillip´s Kanal eingebettet, so dass die Zuschauer  ihm selbs zugute kommen. Geht ein Video nicht, könnte es für nicht angemeldete unter 18jährige gesperrt sein – einfach bei YouTube einloggen. und bei uns nach einem Reload weiterschauen, dann geht´s.

Beschuss der Bushaltestelle

Hier ein Video aufgenommen während dem Beschuss unter Lebensgefahr, das einen deutlichen Eindruck vermittelt, wie es den Donezkern momentan geht. Zu erkennen ist auch der Ort des Geschehens im Kiewer Stadtteil von Donezk. Die ankommenden Granaten sind im späteren Filmverlauf auch zu hören. Der Film ist hat mittlerweile fast eine halbe Million Zuschauer auf YouTube:

Dieser ältere Mann stark an der Bushaltestelle in Donezk, nachdem Granaten der Regierungstruppen dort einschlugen:

Kinder in Angst

Hier ein besonders erschütterndes, kurzes Gespräch kurz danach mit einer Frau und ihrer Enkelin. Das kleine Mädchen erzählt, das die „Onkel schießen“ und dass sie Angst hat:

Flughafen-Kampfszenen

Recht harmlos wirkt da vergleichsweise die Fernbeobachtung der Kämpfe am Flughafen, die auch bei uns die Nachrichten füllt:

Zum Abschluss eine Fahrt mit Rebellen zur Front, die angesichts der ukrainischen Offensive anrücken:

Unsere dringende Hoffnung geht jedoch dahin, dass es eine „Front“ bald nicht mehr gibt, notfalls eine echte Waffenstillstandslinie, wenn mehr nicht zu erreichen ist.