Berlin um Harmonie bemüht

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Nach dem erfolgreichen Wahlausgang Donald Trumps zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika hofft man bei der Bundesregierung auf eine Normalisierung der Beziehungen zwischen den USA und Russland.

Der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer, drückte den Wunsch Berlins aus, die beiden Großmächte mögen wieder zueinanderfinden. „Niemand in der Bundesregierung hätte etwas dagegen, dass es ein gedeihliches, vertrauensvolles Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Russland gäbe“, so Schäfer in Berlin.

Im Hinblick auf die neue politische Konstellation in Washington wünsche man sich dies in Berlin sogar. Des Weiteren sagte der Sprecher: „Das haben wir uns an dieser Stelle anhand einer konkreten Krisenlage, nämlich der in Syrien, immer wieder gewünscht und auch gefordert, dass die beiden Großmächte im Westen und im Osten zueinanderfinden, um miteinander politische Lösungen zu vereinbaren und durchzusetzen.“

[mb/russland.RU]

Über den Autor

Michael Barth
1961 in Nürnberg geboren und von da aus ab 1979 die große weite Welt erkundet. Die Wege führten anfangs nach Klein- und Mittelasien und waren stets das Ziel. Immer mit im Gepäck, der sehnsüchtige Blick auf die schier unerreichbare UdSSR. Dann fiel der eiserne Vorhang, die Pfade führten nach Nordosten. Durch einen glücklichen Umstand tat sich letztendlich Russland auf. Der berufliche Werdegang verlief zunächst sehr unjournalistisch. Ständig auf der Suche nach neuen Aufgaben und Herausforderungen war nach der Ausbildung zum Kirchenmaler vom Krematoriumsarbeiter bis zum R’n’R Caterer so ziemlich alles dabei, was Abenteuer und Ungewöhnlichkeit versprach. In Russland kam 2008 der Journalismus hinzu. Weltenbummeln und schreiben – perfekt. Zuerst bei einer kleinen Gazette und ab 2012 ernsthaft im Feuilleton bei russland.RU. Seit 2014 dort Chefredakteur.