Antidoping-Hacker oder Geheimagenten? [Video]

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In den letzten Tagen machte die  russische Hackergruppe Fancy Bear, bekannt auch unter mehreren anderen Namen, viele Schlagzeilen mit einer Serie von Enthüllungen bezüglich der internationalen Dopingbehörde WADA.

Es geht um Sondergenehmigungen v.a. für westliche Sportler, eigentliche Dopingsubstanzen aufgrund von Erkrankungen einzunehmen. Ab der ersten Enthüllungsserie tobt der übliche Krieg zwischen westlicher und russischer Presse, ob hier beim Doping mit zweierlei Maß gemessen würde oder kranke, unschuldige Sportler diffamiert würden. Eine andere Diskussion in diesem Zusammenhang ist schon älter – sind die russischen Hacker im Auftrag der dortigen Geheimdienste unterwegs? Denn ihre Ziele sind meistens der Art, dass es der russischen Regierung eigentlich gut passt, was da so enthüllt wird und dem Westen überhaupt nicht – wie beim Clinton-Hack, der ebenso auf ihr Konto gehen soll wie der des Deutschen Bundestags. Doch vieles, was in Zeitungen berichtet wird, ist wüste Spekulation aufgrund von Aussagen oft nicht einmal genau bezeichneter Experten. Anna Gamburg gibt im Rahmen unserer Sonntagsreihe Russland.direct http://www.russland.direct einen Überblick über Geschehnisse, Hinweise und Spekulationen.

Über den Autor

Anna Gamburg
1988 in Ischewsk/Russland geboren, kam Anna bereits in der Kindheit nach Deutschland. Nach dem erfolgreichen Bachelor in Media Communication and Cultural Studies in Newcastle, England vertiefte sie ihre Kenntnisse, lebte und arbeitete in Spanien, Frankreich, Hannover, Hamburg und jetzt in Berlin. Sie ist als professionelle Sprecherin tätig und moderiert bei russland.TV unser Format "Russland direkt" und davor die „Russische Top 5“.