Annäherung von EU und EAWU gefordert

Abb. deutsch-russische-partnerschaft.de via DRWNAbb. deutsch-russische-partnerschaft.de via DRWN
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Der Austritt Großbritanniens aus der EU stellte am Freitag ein Ereignis in den Schatten, das für die russisch-deutschen Beziehungen von einiger Bedeutung ist: In Berlin trat erstmals seit dem Ausbruch der Ukrainekrise die deutsch-russische Strategische Arbeitsgruppe für Wirtschaft und Finanzen (SAG) zusammen.

Im Jahr 2000 vom damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder und vom russischen Präsidenten Wladimir Putin ins Leben gerufen, diskutiert die auf Regierungsebene angesiedelte SAG Maßnahmen zur Verbesserung des Investitionsklimas und zur Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen.

Dialog nach zwei Jahren Funkstille

Den Vorsitz teilen sich ein deutscher Staatssekretär und ein russischer Vizeminister. Schwerpunktmäßig werden konkrete Probleme bis hin zu Einzelfällen deutscher oder russischer Investoren behandelt. Die Wiederaufnahme der SAG nach zwei Jahren Funkstille spiegelt den Wunsch beider Seiten, ungeachtet des Krim- und Ukrainekonflikts den Dialogfaden nicht abreißen zu lassen. Auf zu vielen Felder ist die Zusammenarbeit nicht nur wünschenswert, sondern unabdingbar.

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