Angeblich wollte Poroschenko Putin den Donbass schenken

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[Florian Rötzer] Unabhängig davon, ob die Forbes-Meldung stimmt, bleibt die Frage, wer für die durch den Krieg angerichteten Schäden aufkommen wird.

Es ist doch schön, wenn Medien Informationen verbreiten, die sich nicht nachprüfen lassen, aber interessant klingen. Wir wissen, dass es einen Informations- oder Medienkrieg zwischen Russland, der Ukraine und der NATO gibt. Die Meldung der russischen Forbes-Ausgabe, dass der ukrainische Präsident Poroschenko den Donbass, also die von den Separatisten kontrollierten Gebiete, dem russischen Präsidenten zur Übernahme angeboten haben soll, riecht nach Propaganda.

Forbes berichtet, dass Putin auf einem Treffen mit dem russischen Industriellenverband RSPP im März von den Gesprächen erzählt habe, die er mit Poroschenko bei den Verhandlungen im Februar in Minsk geführt habe. Hier wurde im Normandie-Format das Minsker Abkommen Nr. 2 beschlossen. Forbes nennt die Quelle nicht.
Bei dem Gespräch soll es um die Zahlung der für den Wiederaufbau des Donbass notwendigen Finanzen gegangen sein. Putin soll jedenfalls geantwortet haben, dass Russland den Donbass nicht übernehmen will.

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