Amnesty wirft Russland Kriegsverbrechen in Syrien vor

Syrien_russ_angriff_(c)_russische Verteidigungsministerium Presse- und InformationsabteilungSyrien_russ_angriff_(c)_russische Verteidigungsministerium Presse- und Informationsabteilung
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[Thomas Pany] Ein Bericht der Menschenrechtsorganisation erhebt schwere Vorwürfe, wonach russische Luftangriffe zivilen Zielen gegolten haben

Schon in den ersten Tagen, Anfang Oktober, setzte die Kritik an den Zielen der russischen Angriffe ein. Anders als proklamiert, sei nicht der IS das hauptsächliche Ziel der Luftangriffe, sondern allgemein die bewaffnete Opposition, darunter auch sogenannte „moderate Gruppen“, wird dem russischen Militäreinsatz in vielen Berichten bis heute vorgeworfen. Dazu wurden Vorwürfe laut, dass auch Zivilisten Opfer russischer Angriffe seien.

Die Vorwürfe an sich, dass russische Luftangriffe zivile Opfer fordern, sind generell plausibel. Warum sollte Russland gelingen, was noch keiner anderen Luftwaffe, weder der US-amerikanischen, noch der israelischen noch der britischen noch der französischen gelungen ist – derart präzise „chirurgische Angriffe“ in solch großer Zahl, weit in den Hunderten, die auf Ziele erfolgen, die sich in zivilen Räumen verstecken? Schließlich operieren die Milizen in Syrien ähnlich wie zum Beispiel die militärischen Gegner der israelischen Armee nicht auf freiem, einsehbarem Gelände, um so zu verhindern, dass sie ein leichtes Ziel abgeben.

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