Aeroflot baut Strecke Wien – Moskau aus

Foto: commons.wikimedia/Dmitry Petrov CC BY-SA 3.0

Wie der Flughafen Wien offiziell in einer Presseerklärung mitteilte, wurde am 1. Februar durch die russische Airline „Aeroflot“ eine neue Frequenz zwischen der österreichischen und der russischen Hauptstadt aufgenommen.

Es ist damit die 28. Flugverbindung von Wien-Schwechat nach Moskau-Scheremetjewo pro Woche. „Mit dieser Erweiterung des Flugangebots steigt die Anzahl der wöchentlichen Verbindungen von Wien nach Russland auf 69 und das zeigt, dass sich der Reisemarkt Russland wieder erholt. Aeroflot setzt mit den zusätzlichen Frequenzen ein starkes Signal und ich rechne daher für 2017 mit einem deutlichen Passagierwachstum nach Moskau.“, so Mag. Julian Jäger, der Vorstand der Flughafen Wien AG, über die frohe Kunde der Frequenzaufstockung.

Die zusätzliche Flugverbindung wurde von Igor Nikitin von der russischen Botschaft in Österreich Vadim N. Kolomychenko, dem Direktor von „Aeroflot“, Mag. Julian Jäger, dem Vorstand der Flughafen Wien AG sowie Ekaterina Kohlhauser vom russischen Tourismusbüro „VisitRussia“ Austria im Rahmen eines Fototermins eröffnet, so heißt es aus Wien. „Aeroflot“ sei ein langjähriger Partner des Flughafen Wien und fliege die Strecke Wien – Moskau bereits seit über 60 Jahren.

Dmitrij Ljubinskij, der russische Botschafter in Österreich, ergänzte den feierlichen Akt um ein weiteres Kapitel und erklärte in freundschaftlicher Verbundenheit: „2017 ist das Tourismusjahr Russland-Österreich. Beide Länder setzten sich für eine Belebung des gegenseitigen Touristenverkehrs ein. Flugverbindungen spielen dabei eine logistische Schlüsselrolle. Die vierte tägliche Aeroflot-Frequenz zwischen Moskau und Wien schafft zusätzliche Transportkapazitäten, die für einen Ausbau des russisch-österreichischen Touristik-Austausches notwendig sind.“ Zudem lobte er sich aus, dass dies ein sehr willkommener Schritt von Aeroflot sei.

[mb/russland.RU]

Über den Autor

Michael Barth
1961 in Nürnberg geboren und von da aus ab 1979 die große weite Welt erkundet. Die Wege führten anfangs nach Klein- und Mittelasien und waren stets das Ziel. Immer mit im Gepäck, der sehnsüchtige Blick auf die schier unerreichbare UdSSR. Dann fiel der eiserne Vorhang, die Pfade führten nach Nordosten. Durch einen glücklichen Umstand tat sich letztendlich Russland auf. Der berufliche Werdegang verlief zunächst sehr unjournalistisch. Ständig auf der Suche nach neuen Aufgaben und Herausforderungen war nach der Ausbildung zum Kirchenmaler vom Krematoriumsarbeiter bis zum R’n’R Caterer so ziemlich alles dabei, was Abenteuer und Ungewöhnlichkeit versprach. In Russland kam 2008 der Journalismus hinzu. Weltenbummeln und schreiben – perfekt. Zuerst bei einer kleinen Gazette und ab 2012 ernsthaft im Feuilleton bei russland.RU. Seit 2014 dort Chefredakteur.